Busspuren Wehntalerstrasse

Busspuren auf der Wehntalerstrasse im 2019 geplant

Busspuren auf der Wehnta- lerstrasse sind der Wunsch vieler Affoltemer, denn die Busse bleiben regelmässig im Stau stecken. Nun sollen diese eingerichtet werden.

Die Busspuren waren im Oktober dieses Jahres im «Tagblatt der Stadt Zürich» ausgeschrieben. «Es sind keine Einwendungen eingegangen», hält die Dienstabteilung für Verkehr auf Anfrage fest. Es ist nun vorgesehen, dass diese im Jahr 2019 reali- siert werden.

Gemäss Ausschreibung sollen die Busspuren wie folgt eingerichtet werden: auf der südlichen Seite der Wehntalerstrasse von der Furttal- bis zur Schauenbergstrasse (als Fortsetzung der bereits bestehenden Busspuren vom Holzerhurd bis zur Einmündung Furttalstrasse), bis und mit der Haltestelle Zehntenhausplatz, von der Strasse Im Hagenbrünneli bis zur Quittenstrasse und von der Quittenstrasse bis zur Glaubtenstrasse. Auf der nördlichen Seite der Wehntalerstrasse von der Liegenschaft Wehntalerstrasse 334 bis zur Binzmühlestrasse und von der Einfangstrasse bis zur Jonas-Furrer-Strasse.

Langjähriges Anliegen

Die Busse der Linie 32 gelten als die unpünktlichsten in der Stadt Zürich, ein Grund dafür sind die Staus auf der Wehntalerstrasse vor allem zu Stosszeiten. Bereits im Jahr 2012 reichten die beiden Gemeinderäte Marianne Dubs Früh und Michel Urben (beide SP) eine entsprechende Motion ein. Sie forderten eine durchgehende Busspur in beiden Fahrtrichtungen auf der Wehntalerstrasse von Neuaffoltern bis ins Holzerhurd. Der Stadtrat hielt durchgehende Busspuren nicht für notwendig, wie er in seiner Antwort festhielt. Die Staubereiche würden sich in der jeweiligen Fahrtrichtung nicht über die gesamte Achse erstrecken. Zudem: «Die Umnutzung je einer Fahrspur führt insbesondere stadtauswärts zu einem Verlust der Leistungsfähigkeit für den MIV mit erheblichen Auswirkungen auf das städtische Netz», so der Stadtrat. (pm.)

Zürich Nord, Nr. 49, 6. Dezember 2018

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