Affoltern Diagonal

Hochbauvorsteher André Odermatt begrüsste die rund 150 Anwesenden im Saal der Kirche Glaubten. Nach einem kleinen Rückblick auf die letztjährige Diagonal-Veranstaltung in Affoltern während strengen Pandemieauflagen freute Odermatt sich über einen «fast normalen» Anlass mit so vielen interessierten Teilnehmenden. Odermatt betonte, wie wichtig der Dialog zwischen den Quartierbewohnenden und der Stadt sei.

Er stieg mit einem Update über den geplanten Neubau der Schulanlage im Isengrind ein. Im Aussenraum solle es wenig versiegelten Flächen geben sowie eine vielseitige Begrünung. «Damit leistet der Neubau einen Beitrag zur Erhöhung der Biodiversität und trägt zu einem guten Lokalklima bei», sagte er. Zum guten Lokalklima trage auch die neue Tramhaltestelle Zehntenhausplatz bei. Die Haltestelle solle im Sinne des Netto-Null-Ziels einen niedrigen Energiebedarf in der Erstellung, im Betrieb und im Unterhalt aufweisen und über die Dachbegrünung und dem neuen Baumbestand einen Beitrag zur Hitzeminderung leisten. Zum Schluss verschaffte Odermatt einen Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung der Zentrumsentwicklung Affoltern.

Über die Entwicklungsplanung des Projekts Bergacker informierten Silvia Salvador (Swisslife) und Philip Blum (Habitat 8000). Die in die Jahre gekommenen Gebäude auf dem gemeinsamen Areal sollen durch Neubauten ersetzt werden. Sie stellten die Ergebnisse der Testplanung vor und informierten über die nächsten Schritte.  

Richard Wolff, Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, berichtete über aktuelle Verkehrs- und Freiraumprojekte und stellte Massnahmen zur Hitzeminderung in Affoltern vor. Wolff informierte über das geplante Partizipationsverfahren Zentrumsplatz und stellte aktuelle Massnahmen vor, die aus der Zentrumsentwicklung heraus entstanden sind. Weiter wies er darauf hin, dass beim Seebad Katzensee eine sanfte Sanierung geplant sei.

Anschliessend gab der Vorsteher der Industriellen Betriebe, Michael Baumer, Einblicke in den neuesten Stand der Planung des Tram Affoltern. Dieses spiele «eine wichtige Rolle in der Zukunft des Verkehrs», da es unter anderem eine direkte Verbindung in die Innenstadt herstelle, betonte Baumer. Er informierte, dass das Bauprojekt in Arbeit sei und ausserdem Zusatzabklärungen zur allfälligen Einführung von Tempo 30 in der Wehntalerstrasse laufen.

Last but not least stellte Jennifer Dreyer von Immobilien Stadt Zürich die Quartieranalyse Affoltern vor. Die Analyse ist ein wichtiges Werkzeug für die Planung und Sicherung des Schulraums. Dreyer betonte, dass die Schulraumversorgung bis 2040 gesichert sei. Trotzdem werde die Stadt in den kommenden drei, vier Jahren noch auf Züri-Modular-Pavillons zurückgreifen müssen, um weiterhin genügend Schulraum anbieten zu können.

Zu guter Letzt lud Stadtrat André Odermatt die Teilnehmenden dazu ein, Fragen zu stellen oder Anregungen anzubringen. Die Fragen der anwesenden Quartierbewohnenden drehten sich mehrheitlich um das Projekt Bergacker, die Freizeitgestaltung in Affoltern, die Velowege und das Restaurant Frieden, das vom Bau der geplanten Tramlinie betroffen ist. Beim anschliessenden Apéro konnten sich die Quartierbewohnenden bilateral mit den ReferentInnen austauschen.

Veranstalter: Hochbaudepartement Stadt Zürich

 

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Affoltern Diagonal 2021

Affoltern Diagonal 2020

Die Stadt Zürich hat am 19.10.2020 die Quartierbevölkerung von Affoltern über aktuelle Planungen, Hochbauten, Infrastrukturvorhaben und Projekte im öffentlichen Raum informiert.

 

An der öffentlichen Informationsveranstaltung «Affoltern Diagonal» sprachen:

  • Stadtrat Dr. André Odermatt | Vorsteher Hochbaudepartement
  • Stadtrat Dr. Richard Wolff | Vorsteher Tiefbau- und Entsorgungsdepartement
  • Stadtrat Michael Baumer | Vorsteher Departement der Industriellen Betriebe
  • Igor Pelivan | Vorstandsmitglied Baugenossenschaft Waidmatt

 

 

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Affoltern Diagonal 2020

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