Zürich-Affoltern verändert sich

Zürich-Affoltern verändert sich, es wird viel geplant, projektiert, gebaut oder nicht gebaut. Vertraute Ansichten und Orte verschwinden, neue Perspektiven entstehen.
Veränderungen bieten Möglichkeiten und Chancen, wecken Erwartungen und verunsichern. Diese Seiten bieten der an der Entwicklung von Zürich-Affoltern interessierten Bevölkerung eine Gelegenheit, sich zu orientieren, Verunsicherungen zu analysieren, sich zu informieren, was wo gebaut wird, was sich wo verändert.
Dank dem Mix von privatem und genossenschaftlichem Wohnungsbau sowie dem Bau von Miet- und Eigentumswohnungen ist die Bewohnerschaft gut durchmischt.
Ende 2006 lebten in Zürich-Affoltern 18'793 Menschen in 9'248 Wohneinheiten. Bis Ende 2014 wurden 2'536 neue Wohnungen erstellt, und 7'109 Mitbewohnerinnen und Mitbewohner sind zugezogen.
Ende 2016 wohnten 26'054 Menschen in Zürich-Affoltern. Zürich-Affoltern ist damit das zweitgrösste Quartier der Stadt Zürich. Bis 2030 sollen ungefähr 32'000 Personen im Quartier wohnen.
Herzlich willkommen in Zürich-Affoltern.

Quartierentwicklung Übersicht

Kerngruppe Zürich-Affoltern
Die Kerngruppe setzt sich dafür ein, dass die Anliegen der Quartierbevölkerung in die Weiterentwicklung Affolterns einfliessen.


Informationen der Kerngruppe Zürich-Affoltern über die Quartierentwicklung

Letzte Überarbeitung: 13. Dezember 2017
Redaktion: Pia Meier 079 430 24 32, kerngruppe@zh-affoltern.ch
Autobahnausbau und Überdeckung
Autobahnausbau und Überdachung
Der Ausbau der Nordumfahrung auf 6 Spuren und die dritte Gubrist-Röhre sind seit Jahren geplant. Rekurse unter anderem von Weiningen haben die Umsetzung blockiert. Die Gemeinde wünscht eine Überdeckung des Westportals. Dort soll nun neu eine 100 m lange Überdeckung realisiert werden. Im Oktober 2014 hat das Bundesgericht entschieden, dass der Halbanschluss Weiningen aus dem Dorf hinaus verlegt werden muss. Jetzt muss das Astra den Anschluss neu planen. Die sechs Spuren durch den Gubrist werden wahrscheinlich nicht vor 2025 zur Verfügung stehen.
 
Ausbau Ostportal bis Seebach
Die Vorbereitungsarbeiten am Ostportal wurden in der Zwischenzeit beendet. In diesem Zusammenhang wurden die Überführungen Horensteinstrasse und Bärenbohlstrasse durch eine Hilfsbrücke ersetzt. Die Überführung Katzenseestrasse wurde im Oktober 2015 abgebrochen und wird erst im August 2019 wieder eröffnet. Die Brücken Horensteinstrasse und Katzenseestrasse werden dann in die Überdeckung (siehe Übersichtsplan unten) integriert. Anwohner und Badegäste haben im Juli 2015 eine Petition für eine Fussgänger- und Velobrücke als Ersatz für die Brücke Katzenseestrasse bis 2019 eingereicht; erfolglos.
Mit der Verbreiterung der Nordumfahrung auf sechs Spuren auf der Ostseite des Gubristportals wurde im Mai 2016 begonnen.
 
Neubau Anschluss Affoltern
Im Rahmen des Ausbaus der Nordumfahrung wird der Anschluss Zürich-Affoltern umgebaut. Diese Arbeiten dauern ungefähr bis 2018. Im Juni 2017 wurde die eine der zwei Autobahnbrücken über die Wehntalerstrasse abgerissen. Eine neue, breitere und längere, wird bis Frühling 2018 erstellt. Dann wird die zweite Autobahnbrücke abgerissen.
 
Zudem verlegte das ASTRA die Mühlackerstrasse bei der Einmündung in die Wehntalerstrasse um rund 200 Meter in Richtung Stadt. Diese Arbeiten starteten im Oktober 2015; dabei wurden Altlasten gefunden. Im August 2016 wurden die Arbeiten beendet.
 
Saba Grütwisen
An der Bärenbohlstrasse am Katzenbach (Reckenholz) erstellte das Astra ein neues Strassenabwassersäuberungsbecken Saba. Die Arbeiten sind beendet. In Betrieb genommen wird dieses im Frühling 2018. Bepflanzt ist es mit Schilf.
 
Überdeckung
Die Überdeckung zwischen den beiden Brücken Katzensee und Horensteinstrasse (ca. 580 Meter) ist von Stadt, Kanton und Bund bewilligt. Sie erfolgt zusammen mit dem Ausbau der Autobahn. Der grösste Teil wird Ausgleichsfläche sein, die nicht betreten werden soll. Für eine öffentliche Nutzung sind kleinere Flächen an beiden Enden vorgesehen. Am 24. Januar 2017 fand ein Mitwirkungsgespräch Quartiervertreter/Grün Stadt Zürich/Astra statt. Gewünscht sind Bänke, Grillstellen, naturnahe Spielgeräte, Aussichtsturm und Unterstand. Die Wünsche wurden vom Astra mehrheitlich berücksichtigt. Statt einen Aussichtsturm gibt es eine Aussichtsplattform. Ein Unterstand ist nicht möglich. Die Überdeckung soll im Herbst 2019 fertig sein.
 
3. Gubrist-Röhre
Im September 2015 gab das UVEK grünes Licht für die dritte Gubrist-Röhre. Der Start der Bauarbeiten erfolgte Ende 2016. Es wurde ein Verladebahnhof eingerichtet.
 
Der Infopavillon an der Affolternstrasse zwischen Regensdorf und Affoltern ist mittwochs von 14 bis 20.30 Uhr sowie samstags von 9 is 13 Uhr offen. Dort können sich Interessierte über das Projekt informieren.
 
Ausbau Nordumfahrung Zürich: Vorarbeiten zwischen Zürich-Affoltern und Zürich Nord Übersichtsplan
 

Nordumfahrung Zürich Newsletter N° 3/2017 (Download PDF)
 
September 2017 pm
Bachöffnung Neugutbach und Park Ifang
Bachöffnung Neugutbach und Park Ifang

Der Stadtrat hat im Mai 2017 für Gestaltungsmassnahmen im Gebiet In Böden, in der Einfangstrasse, Im Hagenbrünneli am Neugutbach und dem dortigen Naherholungsraum einen Objektkredit von 622 000 Franken bewilligt. Weiter hat er für Kanal-, Werkleitungs- und Gestaltungsarbeiten gebundene Ausgaben in der Höhe von 8,757 Millionen Franken bewilligt.

Im Gebiet In Böden (Abschnitt Riedhaldensteig bis Neuwiesenstrasse), Einfangstrasse und Im Hagenbrünneli (Abschnitt Erchenbühl- bis Wehntalerstrasse) liegt der Abwasserspiegel relativ hoch, da die Kanalisation überlastet ist. Immer wieder ist es zu Überschwemmungen gekommen. Der Neugutbach fliesst an der Erchenbühlstrasse in den Mischabwasserkanal und bringt so zusätzliches Wasser ins System. Im Projektgebiet sind zudem die Wasserverteilleitungen alt, zu klein dimensioniert und zunehmend bruchgefährdet. Auch die Strassen und die Strassenentwässerung sind in schlechtem Zustand. 

Um die überlasteten Mischabwasserkanäle zu entlasten und den Hochwasserschutz zu gewährleisten, müssen das Bach- und Fremdwasser separat abgeleitet werden. Dazu wird der Neugutbach bis zur Wehntalerstrasse im bestehenden Mischabwasserkanal geführt, der zum Bachabwasserkanal umfunktioniert wird. Im Abschnitt Wehntaler- bis Fronwaldstrasse und parallel zur Einfangstrasse wird der Neugutbach geöffnet und im Bereich Einfang-/Fronwaldstrasse in einen neuen Bachteich (Retentionsbecken) geleitet, wo das Wasser versickern kann. Das Tiefbauamt wertet den Bachlauf und den Bachteich durch Bäume, Sitzbänke, Brücken und Stege auf, sodass diese Gegend künftig als Naherholungsgebiet dient. Die bestehenden schadhaften Kanäle und Wasserverteilleitungen werden ersetzt und die Strassen samt Entwässerung erneuert. Der Baubeginn ist für Frühling 2018 geplant. Die Arbeiten dauern rund eineinhalb Jahre. In der Vergangenheit fanden verschiedene Workshops und Gespräche statt. Der Park / Spielplatz im Ifang wird erneuert. Die grosse Linde soll stehen bleiben, ebenso die grosse Spielwiese. Die Spielanlagen für kleinere Kinder werden in den nördlichen Teil des Parks verlegt, wo auch zusätzliche Sitzgelegenheiten eingerichtet werden. Für den südlichen Teil sind ein Kiesplatz für Boule und ein Tischtennistisch(e) vorgesehen.

Mai 2017 pm

Bau- und Zonenordnung (BZO)
Die Bau- und Zonenordnung BZO ist teilweise revidiert worden. Einige Punkte sind: Verdichtung aber keine Aufstockung, Industrie- und Gewerbezonen, Quartiererhaltungszonen. Wichtige Punkte für Affoltern sind:
- Zehntenhausplatz/Neuaffoltern: Erdgeschossnutzung durch Gewerbe. Wohnen im Erdgeschoss soll rund um die Plätze nicht mehr möglich sein.
- Unterdorf: Erweiterte Kernzone, angepasst an das 2010 vorgestellte Leitbild Unterdorf.
- Mühlacker/Autobahn: Industrie- und Gewerbezone
- Umzonung des Areals der Kleintieranlage Schwandenholz in eine Freihaltezone, d.h. die Kleintieranlage muss weg
- Waidhof wird neue Kernzone
 
Einwendungen aus dem Quartier:
- Richtplan: Tram Affoltern. Alternative Route über Regensbergstrasse anstatt Wehntalerstrasse. Unsere Einwendung verlangt Streichung dieser alternativen Route aus dem Richtplan. Grund: Quartierbevölkerung will über Wehntalerstrasse von Affoltern zum Bucheggplatz fahren.
Auf diese Einwendung wurde nicht eingegangen.
 
- Richtplan: Einwendung verlangt Streichung Maria Stader Strasse zwischen Unterführung Hürstholz und Himmeri entlang der Bahngleise aus dem Richtplan. Zudem soll die unterirdische/verlängerte Birchstrasse von Oerlikon zur Autobahnausfahrt/Einfahrt Seebach aus dem Richtplan gestrichen werden.
Auf diese Einwendung wurde nicht eingegangen.
 
Der revidierte Richtplan wurde im Herbst 2016 vom Gemeinderat zu Handen des Regierungsrats verabschiedet. Dieser hat sie im Sommer 2017 mit einigen Änderungen (keine Velostrassen etc.) genehmigt.
September 2017 pm
Begegnungszone ‚In Böden’
Begegnungszone ‚In Böden’
Im Rahmen der Zentrumsentwicklung Affoltern ist aus der Strasse In Böden zwischen Zehntenhausstrasse und Jonas-Furrer-Strasse eine Begegnungszone geworden. Dies soll das Flanieren im Zentrum von Affoltern erleichtern. In Begegnungszonen können Fahrzeuge mit bis zu 20km/h fahren, FussgängerInnen haben Vortritt, dürfen aber Autofahrende nicht behindern. Fussgängerstreifen gibt es keine. Neu ist die ganze In Böden eine Einbahnstrasse, d.h. es ist nicht mehr möglich von der Tiefgarage des Einkaufszentrums rechts Richtung Zehntenhausstrasse zu fahren. Das Bauprojekt wurde zwischen Oktober und Dezember 2013 vom Tiefbauamt der Stadt Zürich realisiert. Im März 2014 wurden auf beiden Seiten der Strasse Bäume gepflanzt.
Wegen Reklamationen aus dem Quartier (Anordnung der Parkplätze etc.) führten Tiefbauamt, Dienstabteilung Verkehr und Stadtpolizei im Januar 2014 gemeinsam Verbesserungsmassnahmen durch. Ein Parkplatz ist deshalb weggefallen. Weitere Massnahmen sind je nach Situation vorgesehen.
Nachdem der Deckbelag im Juli 2014 eingelassen wurde, hat die Dienstabteilung Verkehr Markierungen auf der Fahrbahn (Tempo 20) angebracht.
Ein Tempo-Anzeigegerät wurde zeitweise aufgestellt. Da zahlreiche Autofahrer zu schnell fuhren, führte die Stadtpolizei zuerst eine Aufklärungskampagne durch, was eine Begegnungszone ist.
Auch im 2016 ist zu schnelles Fahren noch ein Problem.
 
Oktober  2014 pm
Bus / S-Bahn
Das Gedränge in den Affoltemer Verkehrsmitteln ist infolge des starken Bevölkerungswachstums gross.
- Auf der Linie 32 werden deshalb seit Dezember 2012 fast ausschliesslich Doppelgelenkbusse eingesetzt.
- Auch die Busse der Linie 80 sind morgens und abends überfüllt. Im Rahmen der Trolleybusstrategie der VBZ soll diese Buslinie 2020 elektrifiziert werden. Damit kann die steigende Nachfrage gemäss VBZ nachhaltig bewältigt werden. Wegen des geplanten Ausbaus der ETH Hönggerberg wird dies von der Quartierbevölkerung und von Politikern in Frage gestellt.
 
- Seit Dezember 2013 verkehrt in der Nacht vom Freitag auf den Samstag und in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag stündlich ein Zug zwischen Oerlikon und Regensdorf mit Halt in Affoltern
 

Fahrplanwechsel Dezember 2015

- Die Buslinien 61/62 fahren seit Dezember 2015 neu vom Sternen Oerlikon über die Wallisellenstrasse nach Schwamendingen. Ein Grund ist die Verlängerung der Linie 75 vom Bahnhof Ost über den Sternen Oerlikon und die Schwamendingerstrasse nach Schwamendingen. Ein weiterer Grund ist, dass die geplante Tramlinie Nordtangente von Affoltern nach Schwamendingen/Stettbach auch über die Wallisellenstrasse führen wird. Dies bringt Vorteile (direkter Anschluss ans Hallenbad Oerlikon, Hallenstadion, Messe etc.) und Nachteile (keine direkter Anschluss mehr an die Dorflinde).
- Die Busse der Linien 61/62 fahren seit Dezember 2015 zu Stosszeiten neu im 6-Minuten-Takt. 
- Im Dezember 2015 wurde der Bus der Linie 62 bis Waidhof verlängert. Der Bus der Linie 37 fährt seither nur noch zwischen Bahnhof Affoltern und ETH Hönggerberg und zwar weiterhin im Halbstundentakt.

- Im Dezember 2015 wurden die Buslinien 29 und 40 zur Buslinie 40 zusammengehängt. Dies bringt den Vorteil, dass der Bus auf der Strecke Bucheggplatz-Glaubten ebenfalls im Viertelstundentakt fährt. Die VBZ erwarten mehr Passagiere.

- Seit Dezember 2015 fährt die S-Bahn zu Stosszeiten ungefähr im Viertelstundentakt. Allerdings nur in Lastrichtung, das heisst am Morgen Richtung HB und am Abend Richtung Regensdorf (neue Linie S21).

- Seit Ende Februar 2016 halten die Busse der Linie 40 auch wieder an der Wehntalerstrasse.

Fahrplanverfahren 2018/2019

Der Quartierverein und die Kerngruppe(Quartierentwicklungsgruppe) Affoltern fordern einen richtigen Viertelstundentakt auf der S-Bahn.

Zudem wird ein Früh- und ein Spätkurs auf den Linien 62/61 zwischen Affoltern und Bahnhof Oerlikon gefordert. Letzterem stimmte der ZVV zu, nicht aber dem Viertelstundentakt.

Auch wird eine Verbesserung der Erschliessung der ETH gefordert. Gemäss VBZ soll die Linie 80 im Jahr 2019 morgens und abends verdichtet werden.

6. November 2017 pm

Busspuren
Die Motion Busspur Wehntalerstrasse ist in der Kommission des Gemeinderates pendent. Die Erfüllung wurde verschoben, bis eine genauere Detaillierung der geplanten Massnahmen vorgestellt werden kann. Diese bestehen aus unterschiedlichen Ansätzen: Im Bereich Zehntenhausplatz wurde z.B. bereits eine Optimierung der Verkehrssteuerung umgesetzt. Hinzu kommen abschnittsweise Busspuren in den Bereichen vor Lichtsignalanlagen. Diese sollen als kurzfristige Massnahmen weitgehend ohne bauliche Anpassungen umgesetzt werden.
Im Dezember 2016 wurden im Gemeinderat mehrere Postulate eingereicht. Sie verlangen Verbesserungen für die Busse. Alle sind hängig. Eine Umsetzung der teilweisen Busspuren ist gemäss Tiefbauamt im 2018 vorgesehen.
 
Das Quartier fordert im März 2017 von Gemeinderat und Stadtrat die sofortige Umsetzung der Busspuren.
Gemäss Information vom Tiefbau- und Entsorgungsdepartement im November 2017 sollen die geplanten Busspuren -  z.B. stadteinwärts Endstation bis Zehntenhausplatz und stadtauswärts zwischen Neuaffoltern und Glaubten - Ende 2018 realisiert werden.
November 2017 pm
ETH Hönggerberg
Über 11 500 Personen studieren und arbeiten heute auf dem Campus Hönggerberg. Im Jahr 2040 könnten es über
20 000 sein. Deshalb soll der Standort weiter ausgebaut werden. «Angesichts der historischen Quartier- und Stadtstrukturen im Zentrum plant die ETH Zürich den Hauptanteil ihrer zukünftigen Neubauten am Standort Hönggerberg, denn dort gibt es genügend Reserven», wie Vizepräsident Personal und Ressourcen, Ulrich Weidmann, festhält.

In ihrer Planung folgt die ETH Zürich dem Grundsatz der «Innenverdichtung vor Aussenentwicklung». Das heisst, dass sie den Campus Hönggerberg nach innen verdichtet und der bestehende Perimeter eingehalten wird. Die umliegende Landschaft bleibt folglich erhalten. Bereits mit den bis 2020 geplanten Neubauprojekten wird die heute planungsrechtlich maximal zulässige Baumasse von 1,38 Millionen Kubikmetern am Standort Hönggerberg jedoch überschritten. Um die angestrebten Bauvorhaben auf dem Hönggerberg auch nach 2020 realisieren zu können, müssen somit die Sonderbauvorschriften für den Standort Hönggerberg überarbeitet werden. Ausserdem braucht es für die bauliche Entwicklung des Campus Hönggerberg die Anpassung des kantonalen Richtplaneintrags durch den Kantonsrat.
Deshalb hat die ETH Zürich die Weiterentwicklung der bestehenden Planungsgrundlagen eingeleitet und einen überarbeiteten Masterplan «Campus Hönggerberg 2040» auf Basis einer Testplanung erstellt. Dieser sieht auf dem Hönggerberg eine Insel mit zwei Portalen vor. Die mittel- beziehungsweise langfristig geplanten Portal-Hochhäuser, die den Eingang zum Campus markieren, sollen den Quartierbezug herstellen. Diese sollen bis 80 Meter (Richtung Norden) beziehungsweise zwischen 30 und 50 Meter (Richtung Süden) hoch sein. Freiräume und Gartenanlagen bleiben gemäss ETH erhalten. Eine Ringstrasse soll als Filter zwischen Campus und Landschaft wirken. Publikumsorientierte Erdgeschossnutzungen sollen den Campus weiter beleben. Diese Zukunftspläne sind sowohl mit Isos, dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung, als auch mit dem städtischen Landschaftsentwicklungskonzept Affoltern/Hönggerberg vereinbar, wie die ETH festhält.
 
Die Kerngruppe Affoltern und der Quartierverein wehren sich gegen ein Hochhaus auf der Affoltemer Seite (siehe Stellungnahme unten).
www.richtplan.zh.ch 16.12.2016–31.3.2017. Eine Einwendung durch Quartierverein und Kerngruppe Affoltern wurde eingereicht.
 
Visualisierung der geplanten Entwicklungsetappen Campus Hönggerberg © EM2N / ETH Zürich
 
Visualisierung der geplanten Entwicklungsetappen Campus Hönggerberg © EM2N / ETH Zürich

Visualisierung Portal NordDer Masterplan enthält auch je zwei neue Gebäude mit geplanten Höhen bis 80 Metern, beziehungsweise zwischen bis 50 Metern. Deren Position, Volumetrie und präzise Höhen sind in der weiteren Planung zu definieren – zumal das Gebiet Hönggerberg gemäss der heutigen Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich nicht als Hochhausgebiet gilt.





 

 

 

Visualisierung Portal Nord

 

Mobilität

Im Mai 2017 wurden Landschaftsentwicklungskonzept und Mobilität mit der ETH diskutiert. Weitere Gespräche zum Thema Mobilität brachten bisher keine Verbesserungen für die Buslinie 80.
» Schreiben QV und Kerngruppe an die VBZ 2. September 2017 (PDF 550KB)
Gemäss VBZ soll die Linie 80 auf Dezember 2019 morgens und abends verdichtet werden.
Novemer 2017 pm
Fitnessmeile/Quartierverbindung Affoltern-Seebach/Elferpfad
Fitnessmeile
Bei der Entwicklung des Landschaftsentwicklungskonzepts LEK Hönggerberg-Affoltern entstand die Idee einer Fitnessmeile  entlang der Gleise zwischen Affoltern und Seebach. Grün Stadt Zürich arbeitete ein Konzept aus, welches den beiden Quartiervereinen vorgestellt wurde und auf grundsätzliches Interesse stiess.
 
Anfang 2014 entschied Grün Stadt Zürich, das Konzept zu ändern, das heisst einen neuen Weg zwischen Affoltern und Seebach zu suchen, der nicht entlang der Gleise führt. Grund dafür ist, dass die im Landschaftsentwicklungskonzept dargestellte, durchgehende Trassierung entlang der Furttalbahn auf absehbare Zeit nicht realisierbar ist.
Neu entstand ein Handy-Weg auf bestehendem Wegnetz zwischen den Gemeinschaftszentren der beiden Quartiere, der "Elferpfad". Dieser Pfad ist auch mit dem App drallo begehbar und wird so zu einem Erlebnis für Jung und Alt. Es gibt verschiedene Stationen auf dem Pfad zu Themen wie Lebensräume (Flora und Fauna), Landschaft und Ortsgeschichte (Architektur, Siedlungen). Diese Idee wurde von Grün Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit den Quartieren Affoltern und Seebach umgesetzt. Die Eröffnung des Elferpfads war am 29. August 2015.
Anlässlich vom Unterdorf-Fest 2016 wurde er weiter ausgebaut mit einem spielerischen Weg durchs Unterdorf.
 
Grün Stadt Zürich schlägt weiter vor, die Sportfunktionen auf den Katzenbachweg zu verlagern, der im Zuge der Gewässer-Revitalisierung grosszügig ausgebaut und attraktiv gestaltet werden soll.
 
Oktober 2016pm
Flankierende Massnahmen Nordumfahrung/Flama Nord
In der Bärenbohlstrasse sind im Abschnitt zwischen Wolfswinkel bis Dorfbach Affoltern als flankierende Massnahmen zum Ausbau der Nordumfahrung lokale Einengungen der Fahrbahn, durchgehendes Trottoir und Baumpflanzungen geplant. Dieses Strassenbauprojekt wurde am 5. Februar 2014 im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss Paragraph 13 des Strassengesetzes vom Tiefbauamt der Stadt Zürich im "Tagblatt" ausgeschrieben. Gegen das Vorhaben sind Einwendungen eingegangen, die teilweise oder gar nicht berücksichtigt wurden. Im Herbst 2016 erfolgte eine neue Ausschreibung des Projekts.
Die eingegangenen Einwendungen konnten in der Zwischenzeit bereinigt werden. Im 2018 soll das Projekt realisiert werden.

Juni 2017 pm
Holderbach
Holderbach
Diverse Hochwasser des Holderbachs führten zu Überschwemmungen. Auch dank der Offenlegung des Bachs zwischen Zehntenhaus- und Mühlackerstrasse wurde die Abflusskapazität erhöht. Die Stadt Zürich plant, zusammen mit einer Neubausiedlung im Unterdorf den Abschnitt von der Alten Mühlackerstrasse bis zum Katzenbach zu öffnen. Der Bach würde dann entlang dem Weg Am Bach und der Blumenfeldstrasse fliessen. Hochwasser wird dort ebenfalls durch den Regenwasserkanal abgeleitet.
 
Da es in der Zwischenzeit trotzdem zu Überschwemmungen gekommen ist, wurden die Rechen ersetzt und die Auflandungen entfernt. Weitere Massnahmen sind geplant. Bei Überflutungsgefahr 24-h-Pikett-Nr. 044 645 52 22 anrufen.  
Dezember 2013 pm
Katzensee-Rundweg

Der beliebte und viel begangene Rundweg um den Katzensee führt ein Stück entlang der stark befahrenen Wehntalerstrasse. Ein Ärgernis für alle. Deshalb besteht schon seit Langem der Wunsch nach einer neuen Wegführung im Bereich des Sees. Im 2016 sind Quartierbewohner und Quartierverein Affoltern erneut aktiv geworden. Beteiligt an einem solchen Projekt sind neben der Stadt Zürich die Gemeinde Regensdorf und der kantonale Naturschutz.

Nun gibt es einen Lichtblick. Das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement unter Stadtrat Filippo Leutenegger will sich dem Anliegen annehmen. "Wir werden mit Kanton, Grün Stadt Zürich und der Gemeinde Regensdorf die Möglichkeiten für eine neue Linienführung in Seenähe prüfen".

11. Juli 2016pm
Lärmschutzmassnahmen: Tempo 30, Lärmschutzwände
In Affoltern sind folgende Massnahmen als Strassenlärmschutz geplant:
 
- Tempo 30: Zehntenhaus-/Bärenbohlstrasse (blockiert durch Rekurse): wurde im September 2017 eingeführt.
- Tempo 50 (anstatt Tempo 60): Wehntalerstrasse 639 bis Katzensee
- Lärmschutzwände:
Furttalstrasse beim Holzerhurd: Diese Massnahmen wurden am 14. Oktober 2015 im Tagblatt ausgeschrieben.
Der Bau der Lärmschutzwand ist für 2018 geplant.
Wehntalerstrasse 518, 520, 522: Der vorgesehene Bau der Lärmschutzwand wurde von den Eigentümern der Liegenschaften abgelehnt und deshalb verworfen.
- Schallschutzfenster: Die Alarmwerte sind bei folgenden Gebäuden teilweise überschritten: Wehntalerstrasse 444, Wehntalerstrasse 550, Zehntenhausstrasse 8.
 
 
- Binzmühlestrasse: Anwohner wünschen Tempo 30 zwischen Einmündung Seebacherstrasse und Kügeliloostrasse. Dies wurde vom Stadtrat im Juni 2017 abgelehnt. Die Binzmühlestrasse soll aber in den nächsten Jahren als Teststrecke in der Stadt für lärmarmen Belag geprüft werden.
- Zwecks Entlastung der Furttalstrasse und Lärmschutz wurde im Gemeinderat im Dezember 2016 ein Postulat für Tempo 30 auf der Furttalstrasse eingereicht.
- Regensbergstrasse: Tempo 30 ist auf der Regensbergstrasse nicht vorgesehen, weil eine Temporeduktion so hohe Verlustzeiten für die Buslinien 61 und 62 verursachen würde, dass Zusatzkosten für die VBZ entstehen würden. Die Verhältnismässigkeit einer solchen Massnahme an der Quelle ist daher bei der Interessenabwägung verneint worden.  Tram Nordtangente Affoltern-Oerlikon-Stettbach via Regensbergstrasse ist ca. 2030 vorgesehen.
- Noch nicht bestimmt wegen anderer Projekte: Seebacherstrasse
September 2017 pm
Landschaftsentwicklungskonzept LEK
Landschaftsentwicklungskonzept LEK
Das Landschaftsentwicklungskonzept LEK Hönggerberg-Affoltern sieht für das Gebiet Tüfwisen eine Aufwertung mit neuen Erholungszonen für die Öffentlichkeit vor. Ziel ist ein verträgliches Nebeneinander von Kleingärten, Kleintierhaltungen, Landwirtschaft, Naturschutz und öffentlichem Erholungsgebiet. Der Katzenbach wird renaturiert, das heisst das Bachbett wird verbreitert und meandriert. Deshalb wurde den beiden Pächtern Brenner AG und Konrad Weisstanner teilweise gekündigt. Die Gärtnerei Baumgartner hat ihre Pacht selber auf Ende 2015 gekündigt. Das Areal wurde von "Mehalsgmues" übernommen. Walter Dolder wurde gekündigt, weil das Astra dort ein Reinigungsbecken für Strassenabwasser Autobahn und eine Ausgleichsfläche erstellte.
Im Mai 2016 erfolgte die öffentliche Planauflage Umzonierung Glaubtenzug und Tüfwiesen (mehr Gärten und Erholungsräume für Affoltern sowie bessere Verbindung der Grünräume). Einwendungen gab es keine. Eine öffentliche Information fand am 12. Mai 2016 statt. Der Stadtrat hat im Herbst 2016 der Umzonierung zugestimmt und der Gemeinderat Ende Sommer 2017.
 
Konzept Fitnessmeile: siehe unter Fitnessmeile/Quartierverbindung Affoltern-Seebach.
 
Der Bauspielplatz bei der Glaubten (Obsthalden) kann im 2018 auf das Areal nördlich der Kreuzung Binzmühle-/Fronwaldstrasse beim Hürstwald umziehen. Das Areal Obsthalden wird überbaut (siehe unter Obsthalden).
September 2017 pm
Mühlacker West
Mühlacker West
Im Richtplan ist ganz im Westen des Gebiets Ruggächer (Nähe Autobahn) zwischen Mühlacker- und Wehntalerstrasse eine City-Logistik-Umschlagstelle vorgesehen. Diese sieht die Bündelung des städtischen Güterverkehrs vor, was bei konstanter Versorgungsqualität, zur Entlastung der städtischen Infrastruktur und höherer Wirtschaftlichkeit führt. Anstelle dieser Umschlagstelle wird neu in Betracht gezogen, dort Gewerbebetriebe anzusiedeln, unter anderen wird an die Rheinmetall Air Defence gedacht.
August 2013 pm
Neuaffoltern
Neuaffoltern
Das Quartier wünscht die Aufwertung von Neuaffoltern, vor allem des Übergangs zwischen Wehntaler- und Regensbergstrasse und des kleinen Pärkli im Spickel zwischen den beiden Strassen.  Gespräche mit dem städtischen Tiefbauamt wurden geführt. Auf Wunsch der Anwohner und der Gewerbetreibenden vor Ort wurde im Oktober 2013 ein barrierefreier Weg quer durchs Pärkli angelegt sowie ein zweiter Handlauf bei der Treppe angebracht.
 
Zudem wurde 2013 der Parkplatz bei der Haltestelle der Linien 61/62/32 stadtauswärts neu gemacht. Vier Bäume - die früheren Bäume wurden bereits vor einigen Jahren gefällt - wurden im November 2013 gepflanzt.
 
Weiter wurden bei der Bushaltestelle Neuaffoltern stadtauswärts der Billettautomat und der Unterstand innerhalb der Haltestelle Richtung stadtauswärts verlegt. Der Standort der bestehenden Wartehalle war nach der Verlängerung der Haltekante für Kunden nicht mehr optimal. Die Verlängerung wurde notwendig, um den gleichzeitigen Halt von zwei aufeinanderfolgenden Fahrzeugen zu ermöglichen. In der Folge war die Distanz zwischen Unterstand und haltendem Bus stark gewachsen.
Die Projektpläne wurden Anfang Oktober 2014 ausgeschrieben und die Pläne öffentlich aufgelegt. Das Projekt wurde im Dezember 2014 ausgeführt.
 
Auf Wunsch der AG "Gut altern in Affoltern" soll Neuaffoltern behindertengerechter werden. Gespräche mit dem Tiefbauamt werden geführt.
Juni 2016 pm
Neubausiedlung BG Waidmatt In Böden-Wehntalerstrasse
Modellfoto_Synopsis

Die Baugenossenschaft Waidmatt besitzt im Gebiet Wehntalerstrasse, In Böden und Riedenhaldenstrasse vier Wohnsiedlungen mit insgesamt 156 Wohnungen. Die Siedlungen wurden in den 50er-Jahren gebaut. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Aufgrund von verschiedenen Projektstudien im Jahr 2009 hat sich die BG Waidmatt entschieden, die Siedlungen in Etappen durch Neubauten mit zeitgemässen Wohnungen zu ersetzen. Der Wettbewerb unter der Leitung des Amts für Hochbauten wurde im Mai gestartet. Ein Vertreter des Quartiervereins war in der Jury. Den Projektwettbewerb gewannen zwei Architekten: Enzmann Fischer Partner AG und Ana Otero. Geplant sind insgesamt 282 gemeinnützige Wohnungen. Weiter sind ein Doppelkindergarten, Gewerberäume und Ateliers vorgesehen. Die Neubauten sollen den Minergie P-Eco Standard erfüllen. Sie werden in Etappen von 2019 bis 2023 erstellt.

Im Mai 2017 stimmte die Generalversammlung dem Projekt zu.

Juni 2017 pm.

Neubausiedlung Obsthalden
Obsthalden
 
Die Stadt Zürich hat ihr Land an der Obsthaldenstrasse im Baurecht an die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund abgegeben. Sie plant eine Arealüberbauung mit 140 Wohnungen (30 Prozent sind subventioniert) plus 15 zumietbaren Zimmern und ungefähr 2000 Quadratmetern Gewerbefläche/ publikumsorientierte Flächen (Kafi etc). Es wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt, bei welchem auch ein Vertreter des Quartiervereins Affoltern dabei war. Dieser wurde im März 2015 beendet. Danach wurde das Projekt überarbeitet: neu Fassade dunkel/hell abgestuft, Bauten neu 5-stöckig, hinterer Block oberer Teil 4-stöckig etc.) Der Baubeginn ist für 2019 vorgesehen. Bezugsbereit sollen die Wohnungen bis 2022 sein.
 
Zudem baut in Privater auf dem Areal an der Wehntalerstrasse einen Block mit 37 Wohnungen. Dort sind zudem Ärztepraxis, Grossverteiler, Tankstelle/Shop geplant.
 
Am 20. Dezember 2017 wurde das Projekt ausgesteckt.
Die Obsthaldenstrasse wird ab 28. Februar 2018 auf der Hangseite verbreitert, mit Trottoir.
 
Der Bauspielplatz des Vereins Abenteuerspielplatz Affoltern liegt in der Bauzone. Er kann neu auf das Areal bei der Kreuzung Binzmühlestrasse/Glaubtenstrasse verlegt werden (wahrscheinlich Ende 2018).

Dezember 2017 pm

Neubauten Blumenfeld-/Mühlacker-/Weidmannstrasse
Neubauten Blumenfeld-/Mühlackerstrasse
Geplant sind vier jeweils 6-stöckige Gebäude mit gesamthaft rund 80 Eigentumswohnungen und einer Tiefgarage,eingebettet zwischen Blumenfeld-, Mühlacker- und Weidmannstrasse. M + F Engineering ist weggezogen. Die Bauherrschaft ist KMP Architekten. Die bestehenden Liegenschaften - Bauernhaus und Gewerbebauten - wurden im Dezember2014/Januar2015 abgerissen.
Überbauung Flora - Verkauf der Eigentumswohnungen ( 2 1/2 bis 4 1/2 Zimmer) über Zehnder Immobilien.
Im Mai 2016 wurde mit dem Aushub begonnen und im Juli 2016 mit dem Bau.
Juli 2016 pm
Schulanlage Blumenfeld
Schulanlage Blumenfeld
Das Primarschulhaus ist seit Mai 2016 teilweise bezogen. Nach den Sommerferien 2016 wurde der Vollbetrieb aufgenommen. Das Schulhaus bietet Platz für 440 SchülerInnen und 300 Betreuungsplätze. Die Anlage umfasst somit Kinderbetreuung, Kindergarten und Primarschule. Es werden jeweils 3 Klassenzüge geführt. Das Schulhaus ist damit voll belegt. Es beteiligt sich am Pilotprojekt Tagesschule. Neben einer unterirdischen Dreifachturnhalle gehören zum Schulhaus ein Sport- und Rasenplatz sowie ein Spielplatz. Ein Teil des Spielplatzes ist öffentlich. Die Turnhalle wird abends und am Wochenende von lokalen Vereinen genutzt. Dank Kostenoptimierung kostete das Blumenfeld schliesslich "nur" 57 Millionen Franken.
Oktober 2016 pm
Schulanlage Schauenberg
Schulanlage Schauenberg
Die Schulanlage Schauenberg wird durch einen Neubau ersetzt. Den Architekturwettbewerb gewann das Team von Adrian Streich Architekten AG Zürich mit seinem Projekt «FORUM».
Das Siegerprojekt soll samt Provisorien und Altlastensanierung höchstens 51 Millionen Franken kosten. Das macht pro Klassenzimmer rund 1,5 Millionen Franken. Damit kommt die Schulanlage 15 Prozent günstiger als das Schulhaus Blumenfeld. Günstiger ist die Schulanlage vor allem, weil Fläche eingespart wurde. Trotzdem ist das Schulhaus auf die neuen pädagogischen Ansprüche ausgerichtet, so das Schul- und Sportdepartement. Die 15 Klassenzimmer befinden sich in zwei der vier Gebäude. Im dritten Gebäude sind die Werk- und Musikräume untergebracht, im vierten die Doppelturnhalle. Letztere soll vom Quartier abends genutzt werden können. Der Objektkredit wurde im Juni 2016 bewilligt. Bei der Volksabstimmung im September 2016 sagten 85 Prozent der Stimmbürger Ja.
 
Am 31. Oktober 2016 wurde mit den Abbrucharbeiten begonnen. Der Bezug ist für 2019 vorgesehen. Während der Bauarbeiten werden die Schüler in der provisorischen Schulanlage Ruggächer unterrichtet.
Es ist geplant, dass das Schulhaus Schauenberg im 2017 am Pilotprojekt Tagesschule mitmacht.
November 2016pm
Schulraumplanung

Ab ungefähr Schuljahr 2020/ 2021 reicht der vorhandene Platz auf Primar- und Sekundarstufe nicht mehr. Deshalb wurde von der Immo eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die aufzeigt, wo Erweiterungen von bestehenden Schulhäusern möglich sind. Geprüft wurden eine Erweiterung des Schulhauses Käferholz im bestehenden Perimeter und die Auslagerung der Primarklassen aus dem Schulhaus Riedenhalden ins Primarschulhaus Isengrind. So würde das Schulhaus Riedenhalden ein reines Oberstufenschulhaus. Die Machbarkeitsstudie hat nun aber ergeben, dass beim Schulhaus Isengrind das grösste Ausbaupotenzial besteht. Es soll deshalb zu einem Unterstufen-, Mittelstufen- und Oberstufenschulhaus ausgebaut werden (ungefähr 2025).

Zudem wurde eine Machbarkeitsstudie für eine Erweiterung des Primarschulhauses Holderbach gemacht. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Primarschüler auch in Zukunft genügend Platz haben, denn das neue Schulhaus Blumenfeld ist voll belegt. Ein Einbezug des Kronenhof-Komplexes wird in Betracht gezogen. Die Kerngruppe fordert einen Mitwirkungsprozess. (Nach 2025)
 
Die provisorische Anlage Ruggächer bleibt bis ca. 2025 bestehen.
 
Das Schulhaus Käferholz soll nach 2020 saniert werden.
November 2017 pm
Strassensanierungen

Geplante Strassensanierungen: Binzmühle-/Wehntaler-/Regensbergstrasse

  • Binzmühlestrasse:
    Die Binzmühlestrasse soll mit dem neuen Richtplan, welcher im Sommer 2017 vorliegt, eine kantonale Strasse werden. Der Abschnitt zwischen Birchstrasse und Kügeliloostrasse wird im Jahr 2017 erneuert. Die Erneuerung zwischen Kügeliloostrasse und Seebacherstrasse ist für das Jahr 2018 geplant. Anwohner wünschen zwischen Kügelioo- und Seebacherstrasse Tempo 30 und/oder einen lärmarmen Belag. Zudem wünschen sie behindertengerechte Übergänge. Die Ausschreibung des Projekts Kügeliloo-/Seebacherstrasse erfolgte im April 2017 (www.stadt-zuerich.ch/tiefbauamt). Wegen der geplanten Aufhebung eines Fussgängerstreifens westlich der Kreuzung Hürst-/Binzmühlestrasse wurden Einwendungen eingereicht. Zudem wird dort eine Lichtsignalanlage gewünscht. Auch soll der an der Haltestelle Mötteliweg haltende Bus nicht überholt werden können.

    Einwendung Kerngruppe Affoltern, 20. Mai 2017 »PDF 66kB
    Am 15. Januar 2018 findet ein runder Tisch mit allen Personen/Institutionen, die Einwendungen gemacht haben, und dem Tiefbauamt.
  • Wehntalerstrasse:
    Der Abschnitt innerorts mit dem schlechtesten Zustand zwischen Glaubtenstrasse und Zehntenhausplatz wurde im Herbst 2015 saniert mit dem Ziel, bis zum nach Agglomerationsprogramm angedachten Baustart des Trams Affoltern einen sicheren und gebrauchstauglichen Zustand zu gewährleisten.
    Der schlechteste Abschnitt ausserorts von Regensdorf entlang dem Katzensee bis zur Stadtgrenze wurde bis Herbst 2016 totalsaniert. Hauptarbeiten auf der Wehntalerstrasse unter Vollsperrung (Stadt/Kanton): 14. März – Ende November 2016. Die Verlegung der Mühlackerstrasse (ASTRA) ist beendet.
    Ausbau Nordumfahrung Ostportal (ASTRA): Mai 2016 – 2019

  • Regensbergstrasse:
    Die Erneuerung wurde aufgrund des plafonierten Budgets nach hinten verschoben. Einzelne Teile, z.B. der Knotenbereich zur Wehntalerstrasse, sind allenfalls früher als Einzeleingriffe zu sanieren. Die Situation wird gemäss Tiefbauamt laufend beobachtet.
    Im Sommer 2017 wurde der Bereich Oberwiesenstrasse ausgeschrieben: Velospur, Kapphaltestelle etc.

Dezember 2017pm

Tram Affoltern
Tram Affoltern
Affoltern soll bis ca. 2027 ein Tram vom Holzerhurd über den Bucheggplatz in die City (Tram Affoltern) erhalten. Das Tram 11 soll von der City nach Affoltern fahren. Ab ca. 2030 ist zudem ein Tram vom Holzerhurd über Oerlikon nach Stettbach (Nordtangente) vorgesehen.
 
Das Tram Affoltern soll vom Holzerhurd bis zum Radiostudio über die Wehntalerstrasse fahren. Das Tiefbauamt der Stadt Zürich hat eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Die Kerngruppe Affoltern begleitete diese Studie.
 

Am 19. April 2016 wurde die Machbarkeitsstudie von den Stadträten Filippo Leutenegger und Andres Türler der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Machbarkeitsstudie sieht am Zehntenhausplatz 2 Varianten vor, alle Verkehrsträger oberirdisch und Unterführung für Durchgangsverkehr. Quartiervertreter ziehen die oberirdische Variante vor.

Stellungnahme Quartiervertreter Tram Affoltern anlässlich der Veranstaltung vom 27. Oktober 2016:

TramAffolternStellungnahme.pdf (1.5MB)

Am 27. Oktober 2016 präsentierten die Stadträte Filippo Leutenegger und Andres Türler nochmals die beiden Varianten am Zehntenhausplatz. Die Stimmung im Saal war klar: Die oberirdische Variante wurde bevorzugt.
www.stadt-zuerich.ch/vbz

Aktuell

Auch der Stadtrat hat sich im Dezember 2016 positiv zur Variante oberirdisch geäussert. Im Mai 2017 entschied der Regierungsrat, dass die oberirdische Variante realisiert werden soll.
Aktuell erarbeiten die VBZ und der ZVV den Leistungsauftrag zur Ausarbeitung eines Vorprojekts. Gleichzeitig werden die Submissionsunterlagen für die Planungsleistungen erstellt. Die VBZ gehen davon aus, dass bis September 2017 Leistungsauftrag und Finanzierungszusage des ZVV vorliegen und die zuständige städtische Instanz einen Projektierungskredit sprechen kann. Mit dem Vorprojekt soll ungefähr Anfang 2018 begonnen werden.

NZZ Artikel vom 14.3.2017, Weiter warten aufs Tram nach Affoltern » www.nzz.ch | Artikel als PDF
Juli 2017 pm
Zehntenhaus
Zehntenhaus
Seit dem 1. April 2013 steht die ehemalige Werkstatt im Zehntenhaus an der Zehntenhausstrasse 8 für eine unbestimmte Dauer dem Quartier für eine Zwischennutzung zur Verfügung. Ebenfalls nutzbar ist das seitliche Nebengebäude. Seit 1. September 2013 obliegt die Nutzungsvergabe dem Quartierverein Affoltern. Der Raum wird für diverse Quartieraktivitäten zur Verfügung gestellt. Interessenten für Zwischennutzungen oder für Quartieraktivitäten melden sich bitte beim Delegierten des Quartiervereins Kurt Graf, kurt-graf@buewin.ch/Mobile 079 173 83 39.
 
Im Frühling 2014 wurde entschieden, im Zehntenhaus zusätzlich eine InfoBox über das historische und das aktuelle Affoltern sowie laufende Aktivitäten einzurichten. Gleichzeitig wurde mit dem Zähnte Kafi gestartet. Die Eröffnung dieser Einrichtungen fand am 12. Juli 2014 statt. Auf dem Vorplatz wird Urban Gardening realisiert. Zudem steht auf dem Vorplatz ein Grill-Kunstwerk, welches aus dem Wettbewerb Kunst auf Achse hervorgegangen ist. Im Herbst 2014 wurde der Innenhof zwischen dem Zehntenhaus und den Wohngebäuden für eine öffentliche Nutzung bereit gestellt. Zudem wurde dieser mittels einer Treppe mit der Begegnungszone In Böden verbunden sowie ein Weg zur Busstation angelegt. Seit Sommer 2015 kann im Innenhof Petanque gespielt werden. Seit Mitte 2016 gibt es einen Newsletter. Um die Zwischennutzung zu verbessern, sollen verschiedene Massnahmen realisiert werden wie zum Beispiel ein zweites WC. Das Ladenlokal wurde im Mai 2017 in die Nutzung integriert.

Im Frühling 2016 führte das Amt für Hochbauten eine Machbarkeitsstudie für eine Nutzung des Gebäudes für Gewerbe, für Kreativ-Gewerbe oder für einen Quartiertreff im unteren Teil und Wohnungen im oberen Teil durch. Eine öffentliche Nutzung steht dabei im Vordergrund. In der Zwischenzeit wurden zudem Gespräche mit dem Sozialdepartement der Stadt Zürich betreffend finanzieller Unterstützung aufgenommen.
 
Langfristig ist geplant, das Zehntenhaus vollständig zu sanieren. Im Mai 2017 wird entschieden wegen der Zentrumsentwicklung in Affoltern die Zwischennutzung zu verlängern.
 

Am 4. Oktober 2017 wurde der Verein Quartiertreff Zehntenhaus gegründet.

Oktober 2017 pm
 
Zentrum Affoltern
Zentrumsentwicklung Affoltern
Affoltern hat zurzeit ca. 26 000 Einwohnerinnen und Einwohner. An diesem beliebten Wohnort für Familien besteht ein klares Bedürfnis für ein lebendiges Zentrum mit angemessener Quartierversorgung zum Flanieren, Einkaufen und Geniessen. Ein solches Zentrum soll zwischen Zehntenhausplatz und Bahnhof Affoltern entstehen. Verschiedene Anläufe wurden bereits gemacht: Beitrag Tetris beim Wettbewerb der RZU, Studie des Amts für Städtebau, Diplomarbeiten von ETH-Architektur-Studenten. Im 2015 wurde die Kerngruppe erneut vorstellig beim Hochbaudepartement der Stadt Zürich. Sie ist überzeugt, dass es nicht zu spät ist, in Affoltern ein Quartierzentrum zu schaffen. Ab ungefähr 2025 soll ein Tram das Quartier Affoltern über den Bucheggplatz mit der Zürcher City verbinden. Die Bevölkerungsvertreter des Quartiers wie der Quartierverein Zürich Affoltern, aber auch der Gewerbeverein Zürich Affoltern, sind der Meinung, dass dieses Tram eine grosse Chance ist, ein solches Zentrum zu realisieren. Die Kerngruppe Affoltern plädiert deshalb dafür, dass die städtische Planung der Zentrumsentwicklung (städtebauliche Entwicklung) und die Verkehrsplanung (MIV, ÖV, Langsamverkehr) in einem parallelen Prozess integral betrachtet werden (z. B. im Rahmen einer Testplanung), um die vorhandenen Chancen und Synergien optimal und nachhaltig zu nutzen. Ziel ist ein noch lebenswerteres Quartier.
 
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie zum Tram Affoltern wird vom Amt für Städtebau die Zentrumsentwicklung vorangetrieben. Der Perimeter umfasst folgendes Gebiet: Zehntenhausplatz im Süden bis und mit Teil des Sportplatzes im Norden und Wiese In Böden im Osten bis Zehntenhausstrasse im Westen. Im Sommer 2017 wurde ein Mitwirkungsprozess mit der Bevölkerung gestartet. In Workshops zwischen September 2017 und April 2018 wird ein Leitbild erarbeitet, das als Grundlage für die Weiterentwicklung von Affoltern dienen soll.
 
Am 1. März 2018 findet eine Informationsveranstaltung statt.

Weitere Informationen unter www.stadt-zuerich.ch/zentrumaffoltern
Dezember 2017pm

Quartierentwicklung Links

Entwicklungsgebiet Zürich-Affoltern
Affoltern gehört zum Stadtkreis 11 und grenzt an die Quartiere Seebach, Oerlikon, Höngg und, in kleinen Abschnitten, auch an Wipkingen und Unterstrass. Im Norden stösst es an die Gemeindegrenzen zu Regensdorf und Rümlang. Es ist der einzige Stadtrand Zürichs, der in die offene Landschaft übergeht.

Entwicklungskonzept Planungen, Ziele, Konzepte.
Kennzahlen Statistiken, Diagramme, Karten.
Projekte geplant Bau-, Verkehrs- und Freiraumprojekte.
Projekte realisiert Fertig gestellte Bau-, Verkehrs- und Freiraumprojekte.
Veranstaltungen & Publikationen Anlässe, Publikationen.
Quartierleben Kultur und Soziokultur in Zürich-Affoltern.
 

Mitglieder Kernteam Affoltern: Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Ämter bilden das Kernteam Affoltern

Amt für Städtebau
Gebietsmanager
Simon Diggelmann
Direktwahl 044 412 28 82
Zentrumsentwicklung Zürich-Affoltern
Zentrumsentwicklung Affoltern

Das Hochbaudepartement der Stadt Zürich hat am 20.06.2017 die Webseite Zentrum Affoltern aufgeschaltet.
www.stadt-zuerich.ch/zentrumaffoltern

Zentrum Affoltern

Informationsveranstaltung 4. Juli 2017

Affoltern soll ein Zentrum erhalten, das den Bedürfnissen des Quartiers entspricht. Die Bevölkerung ist eingeladen, im gemeinsamen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt ein Leitbild für das neue Zentrum Affoltern zu entwerfen. Als Auftakt findet am 4. Juli eine öffentliche Infoveranstaltung statt. 

Lernen Sie das Projekt kennen:

Öffentliche Informationsveranstaltung am 4. Juli von 18 bis 20 Uhr

im Zehntenhaus, Zehntenhausstrasse 8, 8046 Zürich

Gemeinsam entwerfen wir das Zentrum von Affoltern Flyer

Retailstudie Zentrum Zürich-Affoltern

Eine Expertise im Auftrag der Stadtentwicklung Zürich.


Die Untersuchung fokussiert auf Detailhandel und einfache publikumsorientierte Dienstleistungen. Sie zeigt, dass die Voraussetzungen für die Zentrumsentwicklung in Affoltern komplex sind. Dies gilt sowohl für die Nachfrage- als auch für die Angebotsseite.

Analysiert werden unter anderem Publikumsfrequenzen und Versorgungsstruktur sowie Verkaufsflächen und Kaufkraftvolumen. Das Bild wird ergänzt durch eine Befragung von Haushaltungen betreffend Einkaufsgewohnheiten.


Die Studie, erstellt von der Gesellschaft für Standortanalysen und Planungen AG (GSP), skizziert das Entwicklungspotential bezüglich Detailhandel im Zentrumsbereich und liefert damit Hinweise für die räumliche Planung.

Retailstudie Zentrum Zürich-Affoltern (Expertise GSP AG) (PDF, 55 Seiten, 6 MB), November 2016

Affoltern im Umbruch
Affoltern im Umbruch
Die Broschüre zeigt die eindrückliche Entwicklung von Affoltern von einem ländlichen zu einem städtisch geprägten Quartier auf. Diese Entwicklung wird auch in den nächsten Jahren weitergehen.

Industriegeschichte, Vereinsleben, Verkehr, Neubautätigkeit, Infrastruktur,
Zentrum, Unterdorf, Freiräume, Spezielle Ereignisse

Pia Meier, Walter Aeberli, Heinz Kull
Herausgegeben vom Quartierverein Zürich Affoltern

Download als PDF 5.5 MB »Link
März 2016
Entwicklungsleitbild Unteraffoltern
Das Entwicklungsleitbild hält fest, wie der Landschaftsraum und der Ortskern von Zürich-Affoltern in Zukunft nachhaltig und attraktiv gestaltet werden.
Das Quartier Ruggächer hat den nördlichen Teil von Affoltern in kurzer Zeit verändert. Der bäuerliche Dorfkern Unteraffoltern wird zur Oase in der neuen urbanen Bebauung. Im Leitbild zeigt die Stadt die Entwicklungsziele auf und definiert die städtebaulichen Leitlinien für den Landschaftsraum und den Ortskern.
Faltblatt zu den Entwicklungszielen und städtebaulichen Leitlinien für Unteraffoltern. »Link
Führungen durch die Entwicklungsgebiete
Zürich verändert sich. Denn die Bedürfnisse und Lebensumstände der Menschen in Zürich verändern sich. Mit dem Legislaturschwerpunkt «Planen und Bauen für die Stadt von morgen» steuert der Stadtrat die bauliche Entwicklung und setzt Trends.
Machen Sie sich selbst ein Bild: Mitarbeitende der Stadt Zürich führen durch die Entwicklungsgebiete Zürich-West, Neu-Oerlikon, Letzi, Zürich-Affoltern und Leutschenbach. Erfahren Sie, welche Planungen und Bauprojekte es in Ihrer Nachbarschaft gibt. Lassen Sie sich zeigen, wo neue Parks, Gebäude oder Freiräume entstehen!
Die Führungen sind kostenlos und finden bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. weitere Infos
A1 Nordumfahrung Zürich Ausbau

Ausbau der Nordumfahrung
Die Nordumfahrung Zürich gehört zu den am stärksten befahrenen Strassenabschnitten der Schweiz: Mehr als 100 000 Fahrzeuge rollen täglich über die Autobahnstrecke zwischen dem Limmattalerkreuz und der Verzweigung Zürich Nord. Informieren Sie sich über die aktuelle Verkehrssituation und das Ausbauauprojekt der Nordumfahrung Zürich des Bundesamts für Strassen ASTRA.
A1 Nordumfahrung Zürich www.nordumfahrung.ch

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Nordumfahrung Zürich Newsletter N° 3/2017 (Download PDF)
Nordumfahrung Zürich Newsletter N° 2/2016 (Download PDF)
Nordumfahrung Zürich Newsletter N° 1/2016 (Download PDF)
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Infopavillon Regensdorf

Affolternstrasse
8105 Regensdorf
www.infopavillon.ch

Erfahren Sie mehr über die geplanten Projekte und ihre Hintergründe, und erleben Sie die Ausstellung im Infopavillon in Regensdorf.

Öffnungszeiten

Mittwoch: 14.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Samstag: 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Der Besuch des Infopavillons ist gratis.
Quartierspiegel Affoltern
In der Publikationsreihe «Quartierspiegel» stehen Zürichs Stadtquartiere im Mittelpunkt. Jede Ausgabe porträtiert ein einzelnes Quartier und bietet statistische Information aus dem umfangreichen Angebot an kleinräumigen Daten von Statistik Stadt Zürich. Ein ausführlicher Textbeitrag skizziert die geschichtliche Entwicklung und weist auf Besonderheiten und wichtige Ereignisse der letzten Jahre hin. 
Die Serie der «Quartierspiegel» umfasst alle Quartiere der Stadt Zürich und damit 34 Publikationen. Die Serie der «Quartierspiegel» wird laufend aktualisiert.
»Quartierspiegel Affoltern
Tramlinienführung (Tram Affoltern - City)
Informationen der VBZ zur Tramlinienführung (Tram Affoltern)
Netzentwicklungsstrategie «züri-linie 2030» » Link
 
Tram mittelfristig: Tram Affoltern - City
Die Linie 15 ersetzt ab 2023 die Linie 11 vom Bucheggplatz bis Auzelg.
Gleichzeitig wird die Trolleybuslinie 32 bis Bucheggplatz zurückgezogen und von der neuenTramlinie 11 ersetzt, die vom Bucheggplatz nach Affoltern entsteht.
 
Am 19. April 2016 wurde von den Stadträten Filippo Leutenegger und Andres Türler der Öffentlichkeit die Machbarkeitsstudie vorgestellt.
 
Im Rahmen einer zweiten Quartierveranstaltung am 27. Oktober 2016 präsentierten die Stadträte Türler und Leutenegger den aktuellen Stand der Planung des Trams Affoltern mit Fokus auf den Zentrumsbereich. Stadtrat Filippo Leutenegger erläuterte im Detail die zwei Varianten der Tramführung für den Zehntenhausplatz. Das Quartier konnte sich zu diesen äussern. Die im Quartier gezeigte Präsentation sowie die Informationen an den Saalwänden finden sie hier.
Machbarkeitsstudie Tram Affoltern (PDF, 1 MB)
 
weitere Infos VBZ Tram Affoltern

Rückblicke

Wehntalerstrasse Vollsperrung vom 14. März bis 21. November 2016

Vollsperrung der Wehntalerstrasse vom 14. März bis 21. November 2016


Die Wehntalerstrasse wurde 1950 gebaut und das letzte Mal vor 25 Jahren saniert. Des-halb musste der rund 1,5 km lange Abschnitt durch das kantonale Tiefbauamt und das Tiefbauamt der Stadt Zürich instandgesetzt werden. Weiter wurden im Auftrag des Bundesamts für Strassen ASTRA im Bereich Gut Katzensee eine Personenunterführung sowie Wildtier- und Wasserdurchlässe gebaut.

Gleichzeitig passte das ASTRA im Zusammenhang mit dem Ausbau der Nordumfahrung den Autobahnanschluss Zürich-Affoltern den aktuellen Anforderungen an. Dank der Vollsperrung konnte ein Teil dieser Bauarbeiten beschleunigt werden. Die Bauarbeiten am Autobahnanschluss werden nach der Öffnung der Wehntalerstrasse noch bis 2019 andauern.

Das Verkehrsmonitoring und viele positive Rückmeldungen von Verkehrsteilnehmenden zeigten auf, dass sich das aufgrund der Vollsperrung ausgearbeitete Verkehrskonzept bewährt hat. Dieses beinhaltete zwei Umleitungsrouten. Die eine führte durch Regensdorf über die Affolternstrasse nach Zürich-Affoltern, die andere über Regensdorf-Watt und Rümlang nach Zürich-Seebach.

Damit die Leistungsfähigkeit dieser Routen erhöht werden konnte, wurden an sechs Kreuzungen in Regensdorf und Zürich bauliche Massnahmen umgesetzt. Diese werden nach der Öffnung der Wehntalerstrasse wieder zurückgebaut. Einzige Ausnahme bildet die Kreuzung Glattal-/Birchstrasse in Zürich-Seebach, die aufgrund des Ausbaus der Nordumfahrung und der damit zusammenhängenden Verkehrseinschränkungen im aktuellen Zustand belassen wird.

Die Zahlen des Verkehrsmonitorings ergaben, dass von den täglich 26‘000 Fahrzeugen, die auf der Wehntalerstrasse verkehren, rund 21‘500 Fahrzeuge vom ersten Tag an von den Umleitungsrouten Gebrauch machten. Rund 4‘500 Verkehrsteilnehmende umfuhren das Gebiet grossräumig oder stiegen auf den öffentlichen Verkehr oder das Velo um. Das kantonale Tiefbauamt, das Tiefbauamt und die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich sowie das Bundesamt für Strassen ASTRA danken den Verkehrsteilnehmenden und insbesondere den Anwohnenden an den Umleitungsrouten für ihr grosses Verständnis für diese notwendigen Bauarbeiten und die halbjährige Vollsperrung der Wehntalerstrasse.

Die Instandsetzung der Wehntalerstrasse kostet insgesamt rund 10,6 Millionen Franken. In diesen Kosten nicht eingeschlossen sind die Ausgaben für die Personenunterführung, die Wildtierunterführung und die Wasserdurchlässe, die durch das ASTRA finanziert werden.


Kanton Zürich Baudirektion Tiefbauamt » Abgeschlossene Projekte 2016

Tetris – das Spiel beginnt 2002

Tetris – das Spiel beginnt

Im Jahr 2002 schrieb die Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) einen Wettbewerb zur Aufwertung von Zentren von Gemeinden und Stadtquartieren aus. Auch eine Gruppe von Affoltemern bestehend aus den Personen Pascal Regli, Verkehrsplaner, Pia Meier, Quartier-/Gewerbeverein, Martin Käser, Gemeinschaftszentrum Affoltern und Georg l’Homme, Gemeinwesenarbeit Zürich-Nord, sowie dem Architekten René Chappuis nahm an diesem Wettbewerb teil, denn gemäss Umfragen des Gemeinschaftszentrums fehlt der Quartierbevölkerung ein Zentrum.

Zwischen Zehntenhausplatz und Bahnstation
Das Affoltemer Projekt Tetris sah die Aufwertung (Attraktivierung) des Zehntenhausplatzes als natürliches Zentrum von Affoltern in Etappen vor. Ziel war, aus dem durch die Wehntalerstrasse zerschnittenen Platz wieder einen Begegnungsort zum Flanieren und Einkaufen zu machen. Schnell wurde jedoch klar, dass ein Zentrum in Affoltern nur aus einem grösseren Gebiet, einem solchen vom Zehntenhausplatz bis zum Bahnhof Affoltern, bestehen konnte, weshalb der Perimeter auf dieses Gebiet ausgedehnt wurde. Der Prozess wurde aus städtebaulicher, aus soziokultureller, aus verkehrstechnischer und aus gewerblicher Sicht angesehen. Verschiedene Bevölkerungsgruppen und Organisationen wurden mehrfach miteinbezogen. Das Projekt Tetris gewann schliesslich den Wettbewerb.

In mehreren Etappen
Nachfolgend sind die verschiedenen Etappen des Projekts Tetris chronologisch zusammengefasst:

1. Etappe: Bis ins Jahr 2004

  • Drei Fussgängerstreifen am Zehntenhausplatz: Wehntalerstrasse, Schauenbergstrasse und Zehntenhausstrasse.
  • Flanierzone «In Böden».
  • Einheitliche Bepflanzung, um das Affoltemer Zentrum zu markieren.
  • Verknüpfung Zehntenhausplatz – In Böden.

2. Etappe: Bis ins Jahr 2008

  • Kauf und Umbau Von Dach-Haus («Zehntenhaus»): Konsumationsmöglichkeit, Bibliothek und Quartierplatz

3. Etappe: Bis ins Jahr 2012

  • Zweiter Fussgängerstreifen über Wehntalerstrasse (bei ZKB/Kronenhof ): Erst wenn dieser Fussgängerstreifen besteht, kann die Unterführung aufgehoben werden.
  • Zehntenhausplatz durch «Platz schaffen» aufwerten.
  • Verstärktes Standortmarketing.
  • Bau eines Dienstleistungsgebäudes auf Bahnhofplatz (S-Bahn-Station).
  • Bushaltestellen beim Bahnhof einrichten.
  • Plafonierung Verkehr Wehntalerstrasse.
  • Neue Verkehrsführung: Beide Richtungen auf der Jonas Furrer-Strasse.

4. Etappe: Bis ins Jahr 2020

  • Tram Affoltern.
  • Allee Wehntalerstrasse.
  • Ladengebäude entlang Zehntenhausstrasse zwischen Riedenhaldenstrasse und In Böden.

Kerngruppe – das Spiel geht weiter

Das Team Tetris wurde nach der Abschlussveranstaltung im Reformierten Kirchgemeindehaus Affoltern im Jahr 2003 aufgelöst. Ungefähr ein halbes Jahr später wurde die Kerngruppe Affoltern gegründet. Diese machte sich zum Ziel, das Projekt Tetris weiterzuverfolgen. Da die Bautätigkeit in Affoltern zu diesem Zeitpunkt in den Startlöchern war, sah sich die Kerngruppe das Quartier als Ganzes an, wobei der Fokus auf der Aufwertung des Zentrums Affoltern blieb. Die Kerngruppe setzte sich von Anfang an aus Vertretern des Quartiervereins, des Gewerbevereins, des Gemeinschaftszentrums Affoltern und der Gemeinwesenarbeit Zürich-Nord zusammen. Ständiger Gast war stets das Amt für Städtebau. Heute sind die folgende Institutionen und Privatpersonen in der Kerngruppe: Pia Meier (Vorsitz, Quartierverein), Kurt Graf (Quartierverein/Zehntenhaus), Dominic Arricale, Peter Anderegg (beide Gewerbeverein), Raymond Kräutli (Gemeinschaftszentrum), René Steiger (Zehntenhaus, Veranstaltungen), Dominique Tschannen (Quartierkoordination Zürich), Enrico von Ah (Neuzuzüger, Genossenschaft), Bruno Käppler (Neuzuzüger), Sabine Birchler (Neuaffoltern/IG Hürst) und Michael Charpié (Amt für Städtebau).

Umgesetzte Projekte

Seit der Gründung der Kerngruppe wurden verschiedene Informationsveranstaltungen und Führungen im Quartier durchgeführt. Zudem konnten folgende Ideen von Tetris seit der Gründung der Kerngruppe umgesetzt werden:

  • Drei Fussgängerstreifen. 
  • Veranstaltungen auf dem Zehntenhausplatz zwecks Belebung: Weihnachtsmarkt, «haarige Sache», Affoltemer Tag.
  • Sporadische Aktionen für Fussgänger auf der Strasse In Böden: AffoltemerTag, Tag der Jugend (Fussballturnier).
  • Verschiebung Quartierwache vom Ifang ins Postgebäude. 
  • Umgestaltung Zehntenhausplatz (Nordseite): mehr Raum für Veranstaltungen. 
  • Aufwertung Bahnhof Affoltern mit Dach, Migrolino, Bänken, Veloabstellplätzen etc. 
  • Stadt kauft Zehntenhaus
  • Strasse In Böden wird in eine Begegnungszone (Tempo 20) umgestaltet (2013)
  • Zehntenhaus (Von Dach Haus) mit Aussenraum: Gestaltung eines Quartierplatzes.

Laufende Projekte

  • Tram Affoltern (ab 2020)
  • Fussgänger- und Velounterführung Blumenfeld (2014/2015)
  • Zentrumsgestaltung

Nicht weiterverfolgte Projekte

  • Die einheitliche Bepflanzung entlang der Zehntenhausstrasse und der Jonas-Furrer Strasse. 
  • Der zweite Fussgängerstreifen über die Wehntalerstrasse (wird vom Kanton blockiert wegen Staugefahr). 
  • Die bestehende Verknüpfung Zehntenhausplatz – In Böden wurde nicht weiter ausgebaut. Es wird abgewartet, was mit der städtischen Wiese hinter dem Zehntenhaus (Von Dach Haus) geschieht. 
  • Nutzung der Unterführung für öffentliche Anlässe: Steht erst zur Diskussion, wenn diese nicht mehr gebraucht wird.
  • Der Verkehr auf der Wehntalerstrasse kann nur durch eine direkte Ausfahrt von der Autobahn nach Oerlikon reduziert werden. Ausfahrt Hagenholz wäre eine Lösung (eventuell vorgesehen mit Einhausung Schwamendingen).

Angepasste Projekte / beerdigte Projekte

  • Bezüglich Standortmarketing wurden verschiedene Anläufe unternommen. Aber auch die Kerngruppe hat sich entschieden, in dieser Hinsicht nur bei Teilprojekten aktiv zu werden. 
  • Dienstleistungsgebäude ist nicht mehr geplant. Dafür Aufwertung des Bahnhofs (siehe oben). 
  • Bezüglich Bushaltestellen halten der 62er, der 37er und der 491er nach Regensdorf bei der S Bahnstation. Eine Bushaltestelle an der Wehntalerstrasse ist nicht geplant. 
  • Ein beidseitiges Befahren der Jonas Furrer-Strasse ist unter den gegebenen Umständen nicht sinnvoll, das heisst nur falls Bahnunterführung Jonas-Furrer-Strasse kommen sollte. 
  • Büro-/Ladengebäude an der Zehntenhausstrasse kommt nicht zustande. 
  • Zusammenarbeit mit der Migros PK hat nicht gefruchtet.

Haltung der Kerngruppe

  • Verkehr/Bahnübergänge: Die Kerngruppe (KG) wünscht, dass flankierende Massnahmen an der Zehntenhausstrasse schnell umgesetzt werden, um den Verkehr zu reduzieren, und nicht erst wenn der Nordring ausgebaut wird. Die KG ist diesbezüglich beim Stadtrat vorstellig geworden. Einengungen Bärenbohlstrasse sind geplant.
  • Zehntenhaus (Von Dach Haus) / In Böden: Die Öffnung des vDH für die Bewohnerschaft Affolterns ist ein wichtiger Bestandteil der Zentrumsentwicklung.
  • Der Wert des vDH für das Quartier/Zentrum ist stark abhängig von der Kopplung des Hauses mit dem Aussenraum / der Wiese. Eine angenehmere Verbindung des Zehntenhausplatzes zum ‚vonDach-Platz’ durch Verbreiterung des entsprechenden Weges wäre zu wünschen.
  • Fussgängerstreifen: Der vierte Fussgängerstreifen sollte realisiert werden – erst dann kann die Unterführung einer anderen Nutzung übergeben oder geschlossen werden.

planung@qvaffoltern.ch