Zürich-Affoltern verändert sich

Zürich-Affoltern verändert sich, es wird viel geplant, projektiert, gebaut oder nicht gebaut. Vertraute Ansichten und Orte verschwinden, neue Perspektiven entstehen.
Veränderungen bieten Möglichkeiten und Chancen, wecken Erwartungen und verunsichern. Diese Seiten bieten der an der Entwicklung von Zürich-Affoltern interessierten Bevölkerung eine Gelegenheit, sich zu orientieren, Verunsicherungen zu analysieren, sich zu informieren, was wo gebaut wird, was sich wo verändert.
Dank dem Mix von privatem und genossenschaftlichem Wohnungsbau sowie dem Bau von Miet- und Eigentumswohnungen ist die Bewohnerschaft gut durchmischt.
Ende 2006 lebten in Zürich-Affoltern 18'793 Menschen in 9'248 Wohneinheiten. Bis Ende 2014 wurden 2'536 neue Wohnungen erstellt, und 7'109 Mitbewohnerinnen und Mitbewohner sind zugezogen. Ende 2017 wohnten 26'177 Menschen in Zürich-Affoltern, Ende 2018 waren es 26'562 Einwohnerinnen und Einwohner. Ende 2019 erhöhte sich die Anzahl auf 26'710 Personen. Zürich-Affoltern ist damit das zweitgrösste Quartier der Stadt Zürich. Bis 2030 sollen ungefähr 32'000 Personen im Quartier wohnen.
Herzlich willkommen in Zürich-Affoltern.

Quartierentwicklung Übersicht

Kerngruppe Zürich-Affoltern

Die Kerngruppe (Verein Quartierentwicklung Affoltern) setzt sich dafür ein, dass die Anliegen der Quartierbevölkerung in die Weiterentwicklung Affolterns einfliessen und dass diese informiert ist.

Informationen über die Quartierentwicklung

Letzte Überarbeitung: 9.9.2021
Redaktion: Pia Meier 079 430 24 32
Bahnhof Affoltern - Perronverlängerung
Die Perrons beim Bahnhof Affoltern werden um ca. einen Drittel, d.h. 100 Meter, verlängert. Die SBB haben mit der Planung im Januar 2021 begonnen. Quartiervertreter setzen sich dafür ein, dass im Rahmen der Perronverlängerung Folgendes angeschaut wird:
- Verbesserungen der Situation in der Unterführung Kunzweg (Übersichtlichkeit, Velofahrer/Fussgänger)
- Verbesserungen bei der Unterführung Zehntenhausstrasse (Behindertentauglichkeit, Verbreiterung)
- Stärkung der Achse Jonas-Furrer-/Riedenhaldenstrasse und bessere Beleuchtung
Gespräche mit den SBB sind im Gang.
 
Zudem wurden die Anliegen wie bessere Erschliessung des Bahnhofs von der Sportanlage her und Stärkung der Achse Jonas-Furrer-/Riedenhaldenstrasse beim Tiefbauamt beziehungsweise beim Stadtrat deponiert.
 
September 2021 pm
Bus

Das Gedränge in den Affoltemer Verkehrsmitteln ist infolge des starken Bevölkerungswachstums gross. Die Busse der Linie 80 sind morgens und abends überfüllt. Im Rahmen der Trolleybusstrategie der VBZ soll diese Buslinie ab ca. 2022 elektrifiziert werden. Damit soll die steigende Nachfrage gemäss VBZ nachhaltig bewältigt werden können. Auch die Linie 37 vom Bahnhof Affoltern zur ETH soll verdichtet werden. Dies wird vom ZVV im Frühling 2018 abgelehnt. Bei der öffentlichen Auflage im März 2019 wurde eine entsprechende Einwendung gemacht. Erneut lehnte der ZVV den Wunsch ab.

- Die VBZ haben 2018 beim ZVV den Antrag gestellt, den Bus 94 vom Bahnhof Oerlikon zum Bahnhof Affoltern zu verlängern.  Im Gegenzug sollen die Linien 61 und 62 ausgedünnt werden. Ein Kontakt VBZ-Bevölkerung fand nicht statt. Diese lehnt das Konzept grossmehrheitlich ab. Kerngruppe und der Quartierverein Affoltern wehrten sich für die betroffene Bevölkerung gegen den Taktabbau auf den Linien 61/62.
Schreiben an VBZ: Bus 94, 10.12.2018 .pdf (540 KIB)
Die VBZ haben im Mai 2019 entschieden, den Bus 94 nicht im Dezember 2019 nach Affoltern zu führen, sondern zuerst Gespräche mit Quartiervertretern zu führen. Das neu entwickelte Buskonzept soll auf den Fahrplanwechsel 2021 eingeführt werden. Neues Buskonzept: Linie 62 Anschluss an S6 und Verdichtung, Linie 61 Mühlacker-Glattzentrum, Linie 37 Verlängerung Bahnhof Affoltern bis Mühlacker.


Wegen der Corona-Krise wurde das Fahrplanverfahren 2022/2023 verschoben auf 2024/2025. Die Gespräche Quartiervereine Schwamendingen, Oerlikon und Affoltern mit den VBZ wurden im August 2021 wieder aufgenommen.

August 2021 pm
ETH Hönggerberg
Über 11 500 Personen studieren und arbeiten heute auf dem Campus Hönggerberg. Im Jahr 2040 könnten es über
20 000 sein. Deshalb soll der Standort weiter ausgebaut werden. «Angesichts der historischen Quartier- und Stadtstrukturen im Zentrum plant die ETH Zürich den Hauptanteil ihrer zukünftigen Neubauten am Standort Hönggerberg, denn dort gibt es genügend Reserven», wie Vizepräsident Personal und Ressourcen, Ulrich Weidmann, festhält.

In ihrer Planung folgt die ETH Zürich dem Grundsatz der «Innenverdichtung vor Aussenentwicklung». Das heisst, dass sie den Campus Hönggerberg nach innen verdichtet und der bestehende Perimeter eingehalten wird. Die umliegende Landschaft bleibt folglich erhalten. Bereits mit den bis 2020 geplanten Neubauprojekten wird die heute planungsrechtlich maximal zulässige Baumasse von 1,38 Millionen Kubikmetern am Standort Hönggerberg jedoch überschritten. Um die angestrebten Bauvorhaben auf dem Hönggerberg auch nach 2020 realisieren zu können, müssen somit die Sonderbauvorschriften für den Standort Hönggerberg überarbeitet werden. Ausserdem braucht es für die bauliche Entwicklung des Campus Hönggerberg die Anpassung des kantonalen Richtplaneintrags durch den Kantonsrat.
Deshalb hat die ETH Zürich die Weiterentwicklung der bestehenden Planungsgrundlagen eingeleitet und einen überarbeiteten Masterplan «Campus Hönggerberg 2040» auf Basis einer Testplanung erstellt. Dieser sieht auf dem Hönggerberg eine Insel mit zwei Portalen vor. Die mittel- beziehungsweise langfristig geplanten Portal-Hochhäuser, die den Eingang zum Campus markieren, sollen den Quartierbezug herstellen. Diese sollen bis 80 Meter (Richtung Norden) beziehungsweise zwischen 30 und 50 Meter (Richtung Süden) hoch sein. Freiräume und Gartenanlagen bleiben gemäss ETH erhalten. Eine Ringstrasse soll als Filter zwischen Campus und Landschaft wirken. Publikumsorientierte Erdgeschossnutzungen sollen den Campus weiter beleben. Diese Zukunftspläne sind sowohl mit Isos, dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung, als auch mit dem städtischen Landschaftsentwicklungskonzept Affoltern/Hönggerberg vereinbar, wie die ETH festhält.
 
Die Kerngruppe Affoltern und der Quartierverein wehren sich gegen ein 80 Meter hohes Hochhaus auf der Affoltemer Seite (siehe Stellungnahme unten).
www.richtplan.zh.ch 16.12.2016–31.3.2017. Eine Einwendung durch Quartierverein und Kerngruppe Affoltern wurde eingereicht.
 
Visualisierung der geplanten Entwicklungsetappen Campus Hönggerberg © EM2N / ETH Zürich
 
Visualisierung der geplanten Entwicklungsetappen Campus Hönggerberg © EM2N / ETH Zürich

Visualisierung Portal Nord

 

Der Masterplan enthält auch je zwei neue Gebäude mit geplanten Höhen bis 80 Metern, beziehungsweise zwischen bis 50 Metern. Deren Position, Volumetrie und präzise Höhen sind in der weiteren Planung zu definieren – zumal das Gebiet Hönggerberg gemäss der heutigen Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich nicht als Hochhausgebiet gilt.







Visualisierung Portal Nord


Masterplan „Campus Hönggerberg 2040“

Stellungnahme von Quartierverein und Kerngruppe Affoltern zu den Ausbauplänen der ETH auf dem Campus Hönggerberg
Stellungnahme zu den Ausbauplänen der ETH auf dem Campus Hönggerberg Dezember 2016 (PDF 570KB)

Sonderbauvorschriften

Die Sonderbauvorschriften «ETH Zürich, Campus Hönggerberg» und die BZO Teilrevision «ETH Hönggerberg» schaffen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des ETH Campus Hönggerberg auf der Grundlage des Masterplan 2040.
Öffentliche Auflage von neuen Sonderbauvorschriften und BZO-Teilrevision 2. Juni bis am 31. Juli 2018

Einwendung zur Auflage Sonderbauvorschriften «ETH Zürich, Campus Hönggerberg» sowie «Teilrevision Bau- und Zonenordnung, Zonenplanänderung ETH-Hönggerberg»

Im Rahmen des am 30. Mai 2018 publizierten Auflageverfahrens Sonderbauvorschriften «ETH Zürich, Campus Hönggerberg» nimmt die Kerngruppe (Quartierentwicklungsgruppe) Zürich-Affoltern fristgerecht wie folgt Stellung.
Einwendung der Kerngruppe zur Auflage Sonderbauvorschriften 27. Juni 2018 (pdf)

Mobilität

Im Mai 2017 wurden Landschaftsentwicklungskonzept und Mobilität mit der ETH diskutiert. Weitere Gespräche zum Thema Mobilität brachten keine Verbesserungen für die Buslinie 80.
» Schreiben QV und Kerngruppe an die VBZ 2. September 2017 (PDF 550KB)

Ab 17. September 2018 verkehrten zusätzliche 80er-Busse auf den Campus Hönggerberg. Dies galt während der Stosszeiten (Mo-Fr 6.30-9.30 Uhr und 16-18.30 Uhr) und während des Studien- und Prüfungsbetriebs der ETH. Die Busse verkehrten dann im 6-Minuten-Takt.
Ab Dezember 2019 wurde der 6-Minuten-Takt regulär eingeführt, auch während der Ferienzeiten.

Aktuell

- Ab 2025 soll der Doppelgelenk-Trolleybus auf der Linie 80 verkehren. Die Bushaltestellen werden entsprechend ausgebaut.

- Im März 2020 stimmte der Stadtrat den Sonderbauvorschriften zu. Die Weisung des Stadtrats wird nun im Gemeinderat behandelt. Auch dieser stimmte den Plänen zu.

September 2020 pm
Fitnessmeile/Quartierverbindung Affoltern-Seebach/Elferpfad
Bei der Entwicklung des Landschaftsentwicklungskonzepts LEK Hönggerberg-Affoltern entstand die Idee einer Fitnessmeile  entlang der Gleise zwischen Affoltern und Seebach. Grün Stadt Zürich arbeitete ein Konzept aus, welches den beiden Quartiervereinen vorgestellt wurde und auf grundsätzliches Interesse stiess.
 
Anfang 2014 entschied Grün Stadt Zürich, das Konzept zu ändern, das heisst einen neuen Weg zwischen Affoltern und Seebach zu suchen, der nicht entlang der Gleise führt. Grund dafür ist, dass die im Landschaftsentwicklungskonzept dargestellte, durchgehende Trassierung entlang der Furttalbahn auf absehbare Zeit nicht realisierbar ist.
Neu entstand ein Handy-Weg auf bestehendem Wegnetz zwischen den Gemeinschaftszentren der beiden Quartiere, der "Elferpfad". Dieser Pfad ist auch mit dem App drallo begehbar und wird so zu einem Erlebnis für Jung und Alt. Es gibt verschiedene Stationen auf dem Pfad zu Themen wie Lebensräume (Flora und Fauna), Landschaft und Ortsgeschichte (Architektur, Siedlungen). Diese Idee wurde von Grün Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit den Quartieren Affoltern und Seebach umgesetzt. Die Eröffnung des Elferpfads war am 29. August 2015.
Anlässlich vom Unterdorf-Fest 2016 wurde er weiter ausgebaut mit einem spielerischen Weg durchs Unterdorf.
 
Grün Stadt Zürich schlägt weiter vor, die Sportfunktionen auf den Katzenbachweg zu verlagern, der im Zuge der Gewässer-Revitalisierung grosszügig ausgebaut und attraktiv gestaltet werden soll.
 
 

Aktuell: Mit der geplanten Entwicklung im Gebiet Seebacherstrasse soll die Fitnessmeile entlang der Gleise nun doch realisiert werden. Wann ist offen.

März 2021 pm
Grüner Stadtplatz Glaubten
Auslöser
Mit dem Tram Affoltern entsteht neben der Kirche Glaubten ein neuer Knotenpunkt mit Tram- und Bushaltestellen. Die angrenzende Freifläche bildet einen wichtigen Bestandteil der Grünraumvernetzung Fronwald Glaubten. Aus dem heutigen Parkplatz soll daher ein Grünraum mit Umsteige- und Aufenthaltsfunktion werden.

Projektziele
Es soll ein Ort geschaffen werden, der den unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Fussweg- und Veloverbindungen sowie die optimierte Anbindung der Tram- und Bushaltestellen. Zudem attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Der Grüne Stadtplatz ist als Bestandteil der Freiraumstruktur des Grünzuges Fronwald Glaubten zu gestalten. Der Grünzug soll als zusammenhängender Freiraum erkennbar werden und der künftige Stadtplatz einen grünen Charakter aufweisen.

Platzgestaltung
Der Grüne Stadtplatz Glaubten ist ein Bindeglied zwischen dem bestehenden Obstgarten, südlich der Wehntalerstrasse, und dem Naherholungsgebiet Fronwald, nördlich der Binzmühlestrasse. Mit dem verkehrlichen Ausbau der Kreuzung Wehntaler- / Binzmühlestrasse als wichtige Verknüpfung zwischen den kreuzenden Tram- und Buslinien übernimmt der Ort eine Platzfunktion. Diese stadträumliche Funktion sowie deren entsprechende Nutzung bedingen platzübliche Attribute wie Belag, Sitzbänke, Brunnen, Bäume und Beleuchtung.
Die Bushaltestelle der Linie 80 wird direkt an den Platz angebunden. Die Haltestelle wird damit zu einem Platzbestandteil. Fusswege verlaufen auf der Wunschlinie diagonal durch den Platz und eine Veloverbindung ermöglicht eine komfortable Verbindung von der Wehntaler- in die Binzmühle- und Fronwaldstrasse. Ein zentraler und ev. gedeckter Bereich bildet ein identitätsstiftendes Erkennungsmerkmal in der Platzmitte
Die Grünflächen werden als extensive Wiesenflächen ausgebildet. Einzig in der Platzmitte wird eine nutzbare Rasenfläche ausgeschieden. Aus Sicherheitsgründen wird zur besseren Durchsicht auf das Pflanzen von Sträuchern verzichtet. Die Bäume werden hainartig gepflanzt und bestehen aus vorwiegend einheimischen Hochstämmern. Die bestehende Lärchengruppe in der nordwestlichen Platzecke und die bestehende Schwarzkiefer am östlichen Platzrand sollen erhalten bleiben.
 
Weiteres Vorgehen
Voraussichtlich im Jahr 2022 werden die Planerleistungen ausgeschrieben und bis 2024 ein Vor- und Bauprojekt ausgearbeitet. Nach der Bewilligung durch die jeweiligen Instanzen kann die Realisierung zusammen mit dem Bau der neuen Tramlinie nach Affoltern erfolgen.
 

Aktuell

Die Gestaltung des Platzes wird neu überarbeitet.

Juli 2021 rudolf.steiner@zuerich.ch

Grüner Stadtplatz Glaubten
Gugel-Anwandel

Zwischen Seebacherstrasse und Bahnlinie sind auf den Feldern zwischen Affoltern und Seebach neue Siedlungen, ein Park und Fussballfelder geplant. Entlang der Bahnlinie soll zudem die Fitnessmeile eingerichtet werden. Weiter ist bei der Hürststrasse eine Unterführung unter der Bahn geplant. Die Realisierung der Strassen und Wege für das Gebiet in der Bauzone ist für 2024 vorgesehen. Die Realisierung der anderen Projekte ist offen.

Zudem soll die Seebacherstrasse auf 5.60 Meter verbreitert werden. Weiter braucht es Trottoir und Veloweg sowie neue Bushaltestellen. Das Projekt wird ca. im November 2021 präsentiert.

August 2021 pm
Jonas-Furrer-Park Zwischennutzung

An der In Böden befindet sich eine Wiese und ein ehemaliges Biotop. Dort ist langfristig der Jonas-Furrer-Park geplant. Er ist Teil der Zentrumsentwicklung Affoltern. Eigentümerin des Grundstücks ist seit 2019 die Stadt Zürich. Sie plant nun eine Zwischennutzung des Areals.

- Biotop: Das Biotop wurde von Grün Stadt Zürich wieder hergerichtet.

- Auf der Wiese wurden im Sommer 2020 Bänke und Tische aufgestellt. Zudem kann dort Fussball gespielt werden.

- Weitere Arbeiten werden im Sommer/Herbst 2021 durchgeführt.
Wegführung: Der Weg soll begradigt werden. Die Velovorzugsroute Bahnhof Oerlikon-Bahnhof Affoltern führt durch den Park.
Spielgeräte etc.

 
Juli 2021pm
Landschaftsentwicklungskonzept LEK
Landschaftsentwicklungskonzept LEK
Das Landschaftsentwicklungskonzept LEK Hönggerberg-Affoltern sieht für das Gebiet Tüfwisen eine Aufwertung mit neuen Erholungszonen für die Öffentlichkeit vor. Ziel ist ein verträgliches Nebeneinander von Kleingärten, Kleintierhaltungen, Landwirtschaft, Naturschutz und öffentlichem Erholungsgebiet. Der Katzenbach soll renaturiert werden, das heisst das Bachbett wird verbreitert und meandriert. Deshalb wurde den beiden Pächtern Brenner AG und Konrad Weisstanner teilweise gekündigt. Die Gärtnerei Baumgartner hat ihre Pacht selber auf Ende 2015 gekündigt. Das Areal wurde von "Mehalsgmues" übernommen. Walter Dolder wurde gekündigt, weil das Astra dort ein Reinigungsbecken für Strassenabwasser Autobahn und eine Ausgleichsfläche erstellte.
Im Mai 2016 erfolgte die öffentliche Planauflage Umzonierung Glaubtenzug und Tüfwiesen (mehr Gärten und Erholungsräume für Affoltern sowie bessere Verbindung der Grünräume). Einwendungen gab es keine. Eine öffentliche Information fand am 12. Mai 2016 statt. Der Stadtrat hat im Herbst 2016 der Umzonierung zugestimmt und der Gemeinderat Ende Sommer 2017.
 
Ende 2018 wurde der Grünzug Glaubten - Fronwald - Tüfwisen rechtskräftig.

Konzept Fitnessmeile: siehe unter Fitnessmeile/Quartierverbindung Affoltern-Seebach.

Der Bauspielplatz bei der Glaubten (Obsthalden) zog im März 2019 auf das Areal nördlich der Kreuzung Binzmühle-/Fronwaldstrasse beim Hürstwald um. Das Areal Obsthalden wird überbaut (siehe unter Obsthalden).
März 2019 pm
Mitwirkungsprozesse: laufende, geplante

Mitwirkungsprozesse (Stand Mai 2020)

- Zentrumsplatz Affoltern

- Tram Affoltern

- Wehntalerpark (Buswendeschleife Haltestelle Hungerbergstrasse)

Interessierte Organisationen können sich melden bei: Pia Meier, 079 430 24 32, info@qvaffoltern.ch

Neuaffoltern
Neuaffoltern
Das Quartier wünscht die Aufwertung von Neuaffoltern, vor allem des Übergangs zwischen Wehntaler- und Regensbergstrasse und des kleinen Pärkli im Spickel zwischen den beiden Strassen.  Gespräche mit dem städtischen Tiefbauamt wurden geführt. Auf Wunsch der Anwohner und der Gewerbetreibenden vor Ort wurde im Oktober 2013 ein barrierefreier Weg quer durchs Pärkli angelegt sowie ein zweiter Handlauf bei der Treppe angebracht.
 
Zudem wurde 2013 der Parkplatz bei der Haltestelle der Linien 61/62/32 stadtauswärts neu gemacht. Vier Bäume - die früheren Bäume wurden bereits vor einigen Jahren gefällt - wurden im November 2013 gepflanzt.
 
Weiter wurden bei der Bushaltestelle Neuaffoltern stadtauswärts der Billettautomat und der Unterstand innerhalb der Haltestelle Richtung stadtauswärts verlegt. Der Standort der bestehenden Wartehalle war nach der Verlängerung der Haltekante für Kunden nicht mehr optimal. Die Verlängerung wurde notwendig, um den gleichzeitigen Halt von zwei aufeinanderfolgenden Fahrzeugen zu ermöglichen. In der Folge war die Distanz zwischen Unterstand und haltendem Bus stark gewachsen. Die Projektpläne wurden Anfang Oktober 2014 ausgeschrieben und die Pläne öffentlich aufgelegt. Das Projekt wurde im Dezember 2014 ausgeführt.
 
Auf Wunsch der AG "Gut altern in Affoltern" soll Neuaffoltern behindertengerechter werden. Gespräche mit dem Tiefbauamt werden geführt. Erste Massnahmen wurden Ende 2017 umgesetzt, weitere folgen im 2018.
Dezember 2017 pm
Neubausiedlung Bergacker
Swiss Life und die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Habitat 8000 wollen ihre Siedlungen am Bergacker in Etappen erneuern. Die 400 Wohnungen gehören je zur Hälfte der Habitat 8000 und der Swiss Life. Es ist geplant, diese durch Neubauten zu ersetzen, denn sie entsprechen nicht mehr den heutigen Standards und eine Sanierung ist nicht nachhaltig. Zu diesem Zweck haben die Bauherrschaften zusammen mit der Stadt Zürich eine Testplanung lanciert. «Ziel ist es, ein breites Wohnungsangebot zu schaffen und einen Beitrag zu einem lebendigen Quartier zu leisten.» Die Testplanung wurde im März 2021 beendet.
 
Habitat 8000 und Swiss Life möchten nun gemeinsam mit dem Richtprojekt die nächste Planungsphase auslösen. Sobald wie möglich werden Mieterschaft als auch die Öffentlichkeit (durch Aufschalten einer Website) über das weitere Vorgehen informiert. Mit den Ersatzbauten wird frühestens 2024 begonnen. 
 
Mai 2021 pm
Neubausiedlung BG Waidmatt In Böden-Wehntalerstrasse
Modellfoto_Synopsis

Die Baugenossenschaft Waidmatt besitzt im Gebiet Wehntalerstrasse, In Böden und Riedenhaldenstrasse vier Wohnsiedlungen mit insgesamt 156 Wohnungen. Die Siedlungen wurden in den 50er-Jahren gebaut. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Aufgrund von verschiedenen Projektstudien im Jahr 2009 hat sich die BG Waidmatt entschieden, die Siedlungen in Etappen durch Neubauten mit zeitgemässen Wohnungen zu ersetzen. Der Wettbewerb unter der Leitung des Amts für Hochbauten wurde im Mai gestartet. Ein Vertreter des Quartiervereins war in der Jury. Den Projektwettbewerb gewannen zwei Architekten: Enzmann Fischer Partner AG und Ana Otero. Geplant sind insgesamt 282 gemeinnützige Wohnungen. Weiter sind ein Doppelkindergarten, Gewerberäume und Ateliers vorgesehen. Die Neubauten sollen den Minergie P-Eco Standard erfüllen. Sie werden in Etappen von 2020 bis 2023 erstellt.

Im Mai 2017 stimmte die Generalversammlung dem Projekt zu.

Im Juli 2019 lag die Baubewilligung vor. Im April 2020 wurde mit dem Abriss der 1. Etappe begonnen.

April 2020 pm.

Neubausiedlung Obsthalden
Obsthalden
 
Die Stadt Zürich hat ihr Land an der Obsthaldenstrasse im Baurecht an die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund abgegeben. Sie plant eine Arealüberbauung mit 140 Wohnungen (30 Prozent sind subventioniert) plus 15 zumietbaren Zimmern und ungefähr 2000 Quadratmetern Gewerbefläche/ publikumsorientierte Flächen (Kafi etc). Es wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt, bei welchem auch ein Vertreter des Quartiervereins Affoltern dabei war. Dieser wurde im März 2015 beendet. Danach wurde das Projekt überarbeitet: neu Fassade dunkel/hell abgestuft, Bauten neu 5-stöckig, hinterer Block oberer Teil 4-stöckig etc.) Der Baubeginn ist für 2020 vorgesehen. Bezugsbereit sollen die Wohnungen bis 2022 sein.
 
Zudem baut ein Privater auf dem Areal an der Wehntalerstrasse einen Block mit 37 Wohnungen. Dort sind zudem Ärztepraxis, Grossverteiler, Tankstelle/Shop geplant.
 
Am 20. Dezember 2017 wurde das Projekt ausgesteckt. Ausgeschrieben wurde es im Februar 2018.
Die Obsthaldenstrasse wurde bis Ende 2018 auf der Hangseite verbreitert, mit Trottoir.
 
Der Bauspielplatz des Vereins Abenteuerspielplatz Affoltern lag in der Bauzone. Im Frühjahr 2019 wurde er deshalb auf das Areal bei der Kreuzung Binzmühlestrasse/Glaubtenstrasse verlegt.
 
Im Winter/Frühling 2020 erfolgte die Schadstoffsanierung des Geländes. Die Tankstelle wurde ausser Betrieb gesetzt. Am 2. Juni 2020 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Im September 2021 erfolgt die Grundsteinlegung.

Juli 2021 pm

Neubauten BG Gisa

Die Baugenossenschaft Gisa plant an der Binzmühlestrasse ein Ersatzneubauprojekt mit 230 Wohnungen. Dazu hat sie einen Projektwettbewerb im selektiven Verfahren mit dreizehn teilnehmenden Architekturbüros durchgeführt. Die Arbeitsgemeinschaft Esch Sintzel + Masswerk Architekten hat mit dem Projekt "Anni A" die Jury überzeugt und diesen Wettbewerb für sich entschieden. Nach einer Überarbeitung des Projekts werden rund 230 Wohnungen voraussichtlich in zwei Etappen für ca. 99 Millionen Franken in Neu-Affoltern gebaut. Der Beginn der ersten Bauetappe ist Ende 2023 geplant.  

www.bg-gisa.ch

Juli 2021 pm

Neubauten BG Hagenbrünneli und Turicum

Ersatzneubau Lerchenhalde
Wettbewerbsbeitrag von Fischer Architekten, 1. Preis

Am nördlichen Fuss des Hönggerbergs in Zürich Affoltern planen die Baugenossenschaften Hagenbrünneli und Turicum eine Wohnsiedlung für Studenten, Familien und ältere Menschen. Der Wettbewerbsbeitrag von Fischer Architekten, der mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, gibt eine zeitgemässe, ganzheitliche Antwort auf die unterschiedlichen Ansprüche. Neben der klassischen Auseinandersetzung mit den gebauten Siedlungstypologien und deren Eigenschaften werden ökologische, stadtklimatische, energetische und soziale Bedürfnisse berücksichtigt.

Fischer Architekten AG www.fischer-architekten.ch/de/projekte/lerchenhalde-zuerich

planzeit GmbH, Jurybericht www.planzeit.ch/files/jurybericht_lerchenhalde.pdf

Mai 2021: Ausschreibung Projekt Hagenbrünneli.

Mai 2021 pm
Schulanlage Im Isengrind
Sekundarschulhaus Im Isengrind

Neues Sekundarschulhaus Im Isengrind geplant - Stadt Zürich

Für die kommenden Jahre wird im Schulkreis Glattal eine Zunahme der Anzahl Schülerinnen und Schüler auf Sekundarstufe erwartet. Um den steigenden Bedarf an Schulraum decken zu können, soll auf der städtischen Landreserve zwischen dem bestehenden Primarschulhaus Im Isengrind und der gleichnamigen Strasse eine neue Schulanlage erstellt werden. Diese wird Platz für 20 Sekundarklassen bieten, darunter 2 von der Heilpädagogischen Schule. Mit Verpflegungs-, Psychomotorik- und Musikschulräumen sind auch Nutzungen durch die Primarschule vorgesehen. Ausserdem ist eine Doppelsporthalle geplant, die ausserhalb der Betriebszeiten auch den Vereinen zur Verfügung stehen wird. Die Schule Im Isengrind soll als Tagesschule konzipiert werden.

Der Stadtrat hat zur Durchführung eines Wettbewerbs einen Kredit von 565000 Franken bewilligt und beantragt dem Gemeinderat zur Ausarbeitung eines Bauprojekts die Erhöhung des Kredits um 5,535 Millionen auf 6,1 Millionen Franken. Mit dem Wettbewerbsergebnis wird bis Ende 2020 gerechnet, sodass das Bauprojekt bis Ende 2022 ausgearbeitet werden und die Stadtzürcher Stimmbevölkerung 2023 über das Projekt befinden könnte. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2027 geplant. Da die für die neue Schulanlage vorgesehene Parzelle heute in der Wohnbauzone (W4) liegt, ist eine Umzonung in die Zone für öffentliche Bauten (Oe5F) erforderlich.

Am 3. Februar 2020 wurde die interessierte Bevölkerung über das Projekt informiert.

Das Siegerprojekt lag Ende 2020 vor.

Das neue Schulhaus soll 2025 bezugsbereit sein. Dann wird das Schulhaus Käferholz in ein Primarschulhaus umgewandelt.

April 2021 pm

Schulraumplanung

Ab ungefähr Schuljahr 2020/ 2021 reicht der vorhandene Platz auf Primar- und Sekundarstufe nicht mehr. Deshalb wurde von der Immo eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die aufzeigt, wo Erweiterungen von bestehenden Schulhäusern möglich sind. Geprüft wurden eine Erweiterung des Schulhauses Käferholz im bestehenden Perimeter und die Auslagerung der Primarklassen aus dem Schulhaus Riedenhalden ins Primarschulhaus Isengrind. So würde das Schulhaus Riedenhalden ein reines Oberstufenschulhaus. Die Machbarkeitsstudie hat nun aber ergeben, dass beim Schulhaus Isengrind das grösste Ausbaupotenzial besteht. Es soll deshalb zu einem Unterstufen-, Mittelstufen- und Oberstufenschulhaus ausgebaut werden. Geplant ist ein Neubau für 20 Klassen, Bezug ungefähr 2025. (siehe Schulhaus Im Isengrind)

Zudem wurde eine Machbarkeitsstudie für eine Erweiterung des Primarschulhauses Holderbach gemacht. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Primarschüler auch in Zukunft genügend Platz haben, denn das neue Schulhaus Blumenfeld ist voll belegt. Ein Einbezug des Kronenhof-Komplexes wird in Betracht gezogen. Die Kerngruppe fordert einen Mitwirkungsprozess. (Nach 2025)
 
Die provisorische Anlage Ruggächer bleibt bis ca. 2035 bestehen.
 
Das Schulhaus Käferholz soll ca. 2025 saniert werden. Nach Bezug des neuen Sekundarschulhauses Im Isengrind wird das Käferholz in ein Primarschulhaus umgewandelt.
April 2021 pm
Strassensanierungen

Geplante Strassensanierungen: Binzmühle-/Seebacher-/Lerchenhalde/Wehntalerstrasse

  • Binzmühlestrasse:
    Die Binzmühlestrasse soll mit dem neuen Richtplan, welcher im Sommer 2017 vorliegt, eine kantonale Strasse werden. Der Abschnitt zwischen Birchstrasse und Kügeliloostrasse wurde im Jahr 2017 erneuert. Die Erneuerung zwischen Kügeliloostrasse und Seebacherstrasse ist für das Jahr 2022 geplant. Anwohner wünschen zwischen Kügelioo- und Seebacherstrasse Tempo 30 und/oder einen lärmarmen Belag. Zudem wünschen sie behindertengerechte Übergänge. Die Ausschreibung des Projekts Kügeliloo-/Seebacherstrasse erfolgte im April 2017 (www.stadt-zuerich.ch/tiefbauamt).Wegen der geplanten Aufhebung eines Fussgängerstreifens westlich der Kreuzung Hürst-/Binzmühlestrasse wurden Einwendungen eingereicht. Auch soll der an der Haltestelle Mötteliweg haltende Bus nicht überholt werden können.
    Einwendung Kerngruppe Affoltern, 20. Mai 2017 »PDF 66kB

    Am 15. Januar 2018 fand ein runder Tisch statt mit allen Personen/Institutionen, die Einwendungen gemacht haben, und dem Tiefbauamt und Stadtrat Leutenegger. Im April 2018 wurden beide Einwendungen berücksichtigt: Der haltende Bus kann nicht überholt werden und der Fussgängerstreifen westlich der Kreuzung Hürst-/Binzmühlestrasse bleibt erhalten. Baubeginn im 2022 geplant.

  • Lerchenhalde:
    2021 Fussgängerfreundliche Gestaltung, Alleenkonzept umsetzen. Belagsersatz, Busplatte. Anpassung Signalisation. Haltestelle Lerchenrain hindernisfreier Ausbau mit neuer Anordnung.

  • Seebacherstrasse:
    Abschnitt vom Schulhaus Hürstholz bis Bahnunterführung wurde im Frühling 2020 saniert. Kerngruppe Affoltern verlangte ein Gesamtkonzept. Offene Fragen: Erschliessung geplante Fussballplätze, neue Siedlungen. Das Tiefbauamt führte im 2020 einen Mitwirkungsprozess durch. Das Fazit ist im Frühling 2021 zu erwarten. Verschoben auf Ende November 2021.
    Stellungnahme Kerngruppe/Quartierverein an Simone Rangosch, Direktorin Tiefbauamt April 2019 (pdf 1 MB)

  • Stöckengasse:
    2022 Zehntenhaus- bis Fronwaldstrasse Belagsersatz und Trottoirbau, Verschiebung Bushaltestellen.
    Leitungsbau.

  • Wehntalerstrasse:
    Der Abschnitt innerorts mit dem schlechtesten Zustand zwischen Glaubtenstrasse und Zehntenhausplatz wurde im Herbst 2015 saniert mit dem Ziel, bis zum nach angedachten Baustart des Trams Affoltern einen sicheren und gebrauchstauglichen Zustand zu gewährleisten. Im Herbst 2019 wurden zusammen mit den Busspuren weitere Ausbesserungen vorgenommen.
    Der schlechteste Abschnitt ausserorts von Regensdorf entlang dem Katzensee bis zur Stadtgrenze wurde bis Herbst 2016 totalsaniert. Hauptarbeiten auf der Wehntalerstrasse unter Vollsperrung (Stadt/Kanton): 14. März – Ende November 2016. Die Verlegung der Mühlackerstrasse (ASTRA) ist beendet.
    Ausbau Nordumfahrung Ostportal (ASTRA): Mai 2016 – 2019
    Siehe auch Busspuren.

  • Riedenhaldenstrasse: Oberbauerneuerung ab ca. 2021
  • Zelghalde: Belagserneuerung ab ca. 2022
  • Kügeliloostrasse: Erneuerung Kanalisation ab ca. 2022

August 2021 pm

Tram Affoltern
Tram Affoltern
Affoltern soll bis ca. 2027 ein Tram vom Holzerhurd über den Bucheggplatz in die City (Tram Affoltern) erhalten. Das Tram 11 soll von der City nach Affoltern fahren. Je nach Bedarf ist auch ein Tram von Affoltern über Oerlikon nach Stettbach vorgesehen.
 
Das Tram Affoltern soll vom Holzerhurd bis zum Radiostudio über die Wehntalerstrasse fahren. Das Tiefbauamt der Stadt Zürich hat eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Die Kerngruppe Affoltern begleitete diese Studie.
Am 19. April 2016 wurde die Machbarkeitsstudie von den Stadträten Filippo Leutenegger und Andres Türler der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Machbarkeitsstudie sieht am Zehntenhausplatz 2 Varianten vor, alle Verkehrsträger oberirdisch und Unterführung für Durchgangsverkehr. Quartiervertreter ziehen die oberirdische Variante vor.
Stellungnahme Quartiervertreter Tram Affoltern anlässlich der Veranstaltung vom 27. Oktober 2016:

TramAffolternStellungnahme.pdf (1.5MB)

Am 27. Oktober 2016 präsentierten die Stadträte Filippo Leutenegger und Andres Türler nochmals die beiden Varianten am Zehntenhausplatz. Die Stimmung im Saal war klar: Die oberirdische Variante wurde bevorzugt. Auch der Stadtrat hat sich im Dezember 2016 positiv zur Variante oberirdisch geäussert. Im Mai 2017 entschied der Regierungsrat, dass die oberirdische Variante realisiert werden soll.

NZZ Artikel vom 14.3.2017, Weiter warten aufs Tram nach Affoltern »www.nzz.chArtikel als PDF
Leistungsauftrag und Finanzierungszusage des ZVV fürs Vorprojekt liegen seit Januar 2018 vor. Mit dem Vorprojekt wurde im März 2018 begonnen. Dieser Planungsschritt soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein.
Ab Juni 2018: Entlang der Wehntalerstrasse finden Vermessungsarbeiten statt.
Juli 2018: Erstes Gespräch VBZ - Kerngruppe.
November 2018: Zweites Gespräch VBZ-Kerngruppe. Die ersten Pläne liegen vor.
Stellungnahme Kerngruppe 20.11.2018
April 2019: Drittes Gespräch VBZ - Kerngruppe
 

Informationsveranstaltung Tram Affoltern 17. Mai 2019
Am Freitag, 17. Mai 2019 fand eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung in Affoltern im Kronenhofsaal statt, die gemeinsam vom Quartierverein Affoltern und den VBZ organisiert wurde. Mit dabei waren auch die Stadträte Michael Baumer und Richard Wolff. Zudem beantworteten VBZ-Direktor Guido Schoch, der Gesamtprojektleiter René Volken sowie zahlreiche Expertinnen und Experten Fragen aus dem Publikum.

Präsentation VBZ zum Tram Affoltern 17.05.2019 (PDF 7.9 MB)

Ende 2019 ist das Vorprojekt beendet. Die Gesamtkosten für das Tram Affoltern werden auf 280 Millionen Franken geschätzt.

Weitere Schritte 2020:
- Finanzierung Projektierung.
- Einreichung Infrastrukturkonzessionsgesuch beim Bundesamt für Verkehr.

 

Aktuell
Im Juni 2020 beauftragt der Regierungsrat die VBZ, das Bauprojekt mit Kostenvoranschlag zu erarbeiten als Grundlage für den Baukredit und die Einreichung des Plangenehmigungsgesuchs beim Bund. Für diese rund vierjährige Projektierungsphase bewilligte der Regierungsrat rund 16 Millionen Franken. Der Kanton Zürich wird beim Bund die Mitfinanzierung des Projekts im Rahmen des Agglomerationsprogramms Stadt Zürich-Glattal der 4. Generation beantragen.

 

Weitere Informationen: www.vbz.ch/affoltern

Juni 2020 pm
Tramhaltestelle Zehntenhausplatz

Das Quartier Affoltern hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Auch in den nächsten Jahren wird weiterer Bevölkerungswachstum erwartet. Um das Quartier besser ans Stadtzentrum anzubinden, planen Stadt und Kanton Zürich eine neue Tramlinie. Da in den nächsten Jahren zudem mehrere Neubauentwicklungen rund um den Zehntenhausplatz erwartet werden, soll der Platz im Hinblick auf seine zukünftige Bedeutung neugestaltet und mit einer Spezialhaltestelle ausgestattet werden.

Grundlage für die Neugestaltung des Platzes ist das Leitbild Zentrumsentwicklung Zürich-Affoltern, das mit Beteiligung der Quartierbevölkerung und den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern unter der Leitung des Amts für Städtebau erarbeitet wurde. Die neue Tramhaltestelle sowie die Gestaltung des neuen Zehntenhausplatzes sollen diese Bedeutung unterstreichen. Statt der standardisierten Wartehallen der Normhaltestellen ist deshalb vorgesehen, speziell für diesen Ort entworfene Haltestellendächer zu realisieren.

Der Architekturwettbewerb ist beendet.

Mai 2021 pm

Velovorzugsroute
Neu soll eine Velovorzugsroute vom Bahnhof Affoltern zum Bahnhof Oerlikon (Oerlikonerstrasse) führen. Sie führt über den Bachmannweg, die Strasse In Böden, den Glaubtenplatz, die Zegli- und die Affolternstrasse. Es sind nur kleine bauliche Massnahmen vorgesehen. Zahlreiche Parkplätze an der Zegli- und Affolternstrasse fallen weg. Die Realisierung ist im Winter 2021 geplant.
April 2021 pm
Zentrum Affoltern
Zentrumsentwicklung Affoltern
Affoltern hat zurzeit ca. 27 000 Einwohnerinnen und Einwohner. An diesem beliebten Wohnort für Familien besteht ein klares Bedürfnis für ein lebendiges Zentrum mit angemessener Quartierversorgung zum Flanieren, Einkaufen und Geniessen. Ein solches Zentrum soll zwischen Zehntenhausplatz und Bahnhof Affoltern entstehen. Verschiedene Anläufe wurden gemacht: Beitrag Tetris beim Wettbewerb der RZU, Studie des Amts für Städtebau, Diplomarbeiten von ETH-Architektur-Studenten. Im 2015 wurde die Kerngruppe erneut vorstellig beim Hochbaudepartement der Stadt Zürich. Sie ist überzeugt, dass es nicht zu spät ist, in Affoltern ein Quartierzentrum zu schaffen. Ab ungefähr 2027 soll ein Tram das Quartier Affoltern über den Bucheggplatz mit der Zürcher City verbinden. Die Bevölkerungsvertreter des Quartiers wie der Quartierverein Zürich Affoltern, aber auch der Gewerbeverein Zürich Affoltern, sind der Meinung, dass dieses Tram eine grosse Chance ist, ein solches Zentrum zu realisieren. Die Kerngruppe Affoltern plädiert deshalb dafür, dass die städtische Planung der Zentrumsentwicklung (städtebauliche Entwicklung) und die Verkehrsplanung (MIV, ÖV, Langsamverkehr) in einem parallelen Prozess integral betrachtet werden (z. B. im Rahmen einer Testplanung), um die vorhandenen Chancen und Synergien optimal und nachhaltig zu nutzen. Ziel ist ein noch lebenswerteres Quartier.
 
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie zum Tram Affoltern wird vom Amt für Städtebau die Zentrumsentwicklung vorangetrieben. Der Perimeter umfasst folgendes Gebiet: Zehntenhausplatz im Süden bis und mit Teil des Sportplatzes im Norden und Wiese In Böden im Osten bis Zehntenhausstrasse im Westen. Im Sommer 2017 wurde ein Mitwirkungsprozess mit der Bevölkerung gestartet. In Workshops zwischen September 2017 und April 2018 wurde ein Leitbild erarbeitet, das als Grundlage für die Weiterentwicklung von Affoltern dient.
Am 25. Juni 2018 fand die Abschlussveranstaltung im Kronenhof statt. Das Leitbild liegt vor.
Im März 2019 liegt der Schlussbericht Zentrumsentwicklung Affoltern vor.

Aktuell

Die Stadt kaufte im Juli 2019 die drei Liegenschaften In Böden 169, Wehntalerstrasse 518-522 und In Böden. Die Liegenschaften sind ein wichtiges Element in der Umsetzung der Zentrumsentwicklung Affoltern. Auf einer der drei Parzellen soll der geplante öffentliche "Jonas-Furrer-Park" angelegt werden.
Die Wiese kann ab Sommer 2020 zwischengenutzt werden (Spielgeräte, Sitzbänke, Wasser etc.)
 
Die Wiese am Weg In Büngerten kann ab Sommer 2020 von der Öffentlichkeit genutzt werden.

Weitere Informationen unter www.stadt-zuerich.ch/zentrumaffoltern
April 2020 pm
Zentrumsentwicklung Zürich-Affoltern Leitbild
Zentrumsentwicklung Affoltern
Juni 2018

Leitbild Zentrumsentwicklung Affoltern

Das Leitbild «Zentrumsentwicklung Zürich-Affoltern» bildet die Grundlage für die folgenden Planungen und Projekte. Damit Affoltern ein attraktives und beliebtes Zentrum erhält. Damit Affoltern ein Zentrum erhält, das den Bedürfnissen des Quartiers entspricht, haben die Bewohnerinnen und Bewohner von Affoltern eng mit den Verantwortlichen der Stadt Zürich, Grundeigentümerschaften und Fachpersonen zusammengearbeitet.

In drei öffentlichen Workshops haben sie gemeinsam das Zentrum analysiert, Anforderungen an die Entwicklung erarbeitet und Zukunftsbilder formuliert. Anschliessend wurden Leitideen für das Zentrum entworfen und die Entwicklungsvorstellung geschärft. Dabei standen immer der gemeinsame Dialog und die Suche nach den Übereinstimmungen im Vordergrund.

Der gemeinsame Dialog markiert den Auftakt auf dem Weg zum neuen Zentrum. Das vorliegende Leitbild bildet die Grundlage für folgende Planungen und Projekte.

Organisationseinheit: Amt für Städtebau
Departement: Hochbaudepartement

Leitbild Zentrumsentwicklung Zürich-Affoltern (PDF, 2 Seiten, 4 MB)

Weitere Informationen unter www.stadt-zuerich.ch/zentrum-affoltern/leitbild

Quartierentwicklung Links

Hochbaudepartement Stadt Zürich: Zürich-Affoltern
Affoltern gehört zum Stadtkreis 11 und grenzt an die Quartiere Seebach, Oerlikon, Höngg und, in kleinen Abschnitten, auch an Wipkingen und Unterstrass. Im Norden stösst es an die Gemeindegrenzen zu Regensdorf und Rümlang. Es ist der einzige Stadtrand Zürichs, der in die offene Landschaft übergeht.
 
Zentrum Affoltern Gemeinsam das Zentrum entwickeln, Ergebnisse des Dialogs
Entwicklungskonzept Planungen, Ziele, Konzepte.
Kennzahlen Statistiken & Karten.
Projekte geplant Bau-, Verkehrs- und Freiraumprojekte.
Projekte realisiert Fertig gestellte Bau-, Verkehrs- und Freiraumprojekte.
Veranstaltungen & Publikationen Anlässe, Publikationen.
Quartierleben Kultur und Soziokultur in Zürich-Affoltern.
Kontakt Ansprechpersonen aus den verschiedenen Dienstabteilungen

Amt für Städtebau
Gebietsmanager
Simon Diggelmann
Direktwahl 044 412 28 82
Affoltern Diagonal 19.10.2020

Die Stadt Zürich hat am 19.10.2020 die Quartierbevölkerung von Affoltern über aktuelle Planungen, Hochbauten, Infrastrukturvorhaben und Projekte im öffentlichen Raum informiert.

 

An der öffentlichen Informationsveranstaltung «Affoltern Diagonal» sprachen:

  • Stadtrat Dr. André Odermatt | Vorsteher Hochbaudepartement
  • Stadtrat Dr. Richard Wolff | Vorsteher Tiefbau- und Entsorgungsdepartement
  • Stadtrat Michael Baumer | Vorsteher Departement der Industriellen Betriebe
  • Igor Pelivan | Vorstandsmitglied Baugenossenschaft Waidmatt

 

 

Videoaufzeichnug der Veranstaltung auf youtube.com ansehen
Zentrumsentwicklung Zürich-Affoltern
Zentrumsentwicklung Affoltern

Hochbaudepartement der Stadt Zürich Webseite Zentrum Affoltern
www.stadt-zuerich.ch/zentrumaffoltern

Tram Affoltern

Ein Tram für Affoltern

Affoltern ist ein bedeutendes Entwicklungsgebiet im Nordwesten der Stadt Zürich. Das Quartier ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Heute leben in Affoltern mehr als 26‘000 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind rund 40 Prozent mehr Menschen als vor 15 Jahren. Bis ins Jahr 2035 werden weitere 5‘000 Einwohnerinnen und Einwohner hinzukommen, und es werden zahlreiche zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.


Ein Grossteil der Neuzuzüger nutzt regelmässig den öffentlichen Verkehr. So sind auch die Fahrgastzahlen auf den Buslinien in Affoltern spürbar angestiegen und die Busse schon heute während der Spitzenzeiten stark ausgelastet. Mit der weiteren Zunahme reichen selbst die Kapazitäten der Doppelgelenkbusse der Linie 32, die in den Spitzenzeiten im 6-Minuten-Takt verkehren, bald nicht mehr aus. Mit der neuen Tramlinie werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, und Affoltern erhält eine direkte Anbindung an die Innenstadt. Die vorgesehene Eigentrassierung stellt einen raschen und zuverlässigen Betrieb sicher. Mit dem Tram wird Affoltern ein ideales Verkehrsangebot erhalten.

Der Bau der Tramlinie Affoltern ist ein Projekt von Stadt und Kanton Zürich.

Stadt Zürich VBZ Tram Affoltern www.vbz.ch/affoltern

Affoltern im Umbruch
Affoltern im Umbruch
Die Broschüre zeigt die eindrückliche Entwicklung von Affoltern von einem ländlichen zu einem städtisch geprägten Quartier auf. Diese Entwicklung wird auch in den nächsten Jahren weitergehen.

Industriegeschichte, Vereinsleben, Verkehr, Neubautätigkeit, Infrastruktur,
Zentrum, Unterdorf, Freiräume, Spezielle Ereignisse

Pia Meier, Walter Aeberli, Heinz Kull
Herausgegeben vom Quartierverein Zürich Affoltern

Download 3. Auflage 2019 »Affoltern im Umbruch (.pdf 5.8 MB)
Oktober 2019
Entwicklungsleitbild Unteraffoltern
Das Entwicklungsleitbild hält fest, wie der Landschaftsraum und der Ortskern von Zürich-Affoltern in Zukunft nachhaltig und attraktiv gestaltet werden.
Das Quartier Ruggächer hat den nördlichen Teil von Affoltern in kurzer Zeit verändert. Der bäuerliche Dorfkern Unteraffoltern wird zur Oase in der neuen urbanen Bebauung. Im Leitbild zeigt die Stadt die Entwicklungsziele auf und definiert die städtebaulichen Leitlinien für den Landschaftsraum und den Ortskern.

Entwicklungsleitbild Unteraffoltern Januar 2011 »Link
Faltblatt »Download Leitbild Unteraffoltern (PDF, 8 Seiten, 3 MB)
Führungen durch die Entwicklungsgebiete
Zürich verändert sich. Denn die Bedürfnisse und Lebensumstände der Menschen in Zürich verändern sich. Mit dem Legislaturschwerpunkt «Planen und Bauen für die Stadt von morgen» steuert der Stadtrat die bauliche Entwicklung und setzt Trends.
Machen Sie sich selbst ein Bild: Mitarbeitende der Stadt Zürich führen durch die Entwicklungsgebiete Zürich-West, Neu-Oerlikon, Letzi, Zürich-Affoltern und Leutschenbach. Erfahren Sie, welche Planungen und Bauprojekte es in Ihrer Nachbarschaft gibt. Lassen Sie sich zeigen, wo neue Parks, Gebäude oder Freiräume entstehen!
Die Führungen sind kostenlos und finden bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. weitere Infos
Quartierspiegel Affoltern
In der Publikationsreihe «Quartierspiegel» stehen Zürichs Stadtquartiere im Mittelpunkt. Jede Ausgabe porträtiert ein einzelnes Quartier und bietet statistische Information aus dem umfangreichen Angebot an kleinräumigen Daten von Statistik Stadt Zürich. Ein ausführlicher Textbeitrag skizziert die geschichtliche Entwicklung und weist auf Besonderheiten und wichtige Ereignisse der letzten Jahre hin. 
Die Serie der «Quartierspiegel» umfasst alle Quartiere der Stadt Zürich und damit 34 Publikationen. Die Serie der «Quartierspiegel» wird laufend aktualisiert.
»Quartierspiegel Affoltern

Rückblicke

Tetris – das Spiel beginnt 2002

Tetris – das Spiel beginnt

Im Jahr 2002 schrieb die Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) einen Wettbewerb zur Aufwertung von Zentren von Gemeinden und Stadtquartieren aus. Auch eine Gruppe von Affoltemern bestehend aus den Personen Pascal Regli, Verkehrsplaner, Pia Meier, Quartier-/Gewerbeverein, Martin Käser, Gemeinschaftszentrum Affoltern und Georg l’Homme, Gemeinwesenarbeit Zürich-Nord, sowie dem Architekten René Chappuis nahm an diesem Wettbewerb teil, denn gemäss Umfragen des Gemeinschaftszentrums fehlt der Quartierbevölkerung ein Zentrum.

Zwischen Zehntenhausplatz und Bahnstation
Das Affoltemer Projekt Tetris sah die Aufwertung (Attraktivierung) des Zehntenhausplatzes als natürliches Zentrum von Affoltern in Etappen vor. Ziel war, aus dem durch die Wehntalerstrasse zerschnittenen Platz wieder einen Begegnungsort zum Flanieren und Einkaufen zu machen. Schnell wurde jedoch klar, dass ein Zentrum in Affoltern nur aus einem grösseren Gebiet, einem solchen vom Zehntenhausplatz bis zum Bahnhof Affoltern, bestehen konnte, weshalb der Perimeter auf dieses Gebiet ausgedehnt wurde. Der Prozess wurde aus städtebaulicher, aus soziokultureller, aus verkehrstechnischer und aus gewerblicher Sicht angesehen. Verschiedene Bevölkerungsgruppen und Organisationen wurden mehrfach miteinbezogen. Das Projekt Tetris gewann schliesslich den Wettbewerb.

In mehreren Etappen
Nachfolgend sind die verschiedenen Etappen des Projekts Tetris chronologisch zusammengefasst:

1. Etappe: Bis ins Jahr 2004

  • Drei Fussgängerstreifen am Zehntenhausplatz: Wehntalerstrasse, Schauenbergstrasse und Zehntenhausstrasse.
  • Flanierzone «In Böden».
  • Einheitliche Bepflanzung, um das Affoltemer Zentrum zu markieren.
  • Verknüpfung Zehntenhausplatz – In Böden.

2. Etappe: Bis ins Jahr 2008

  • Kauf und Umbau Von Dach-Haus («Zehntenhaus»): Konsumationsmöglichkeit, Bibliothek und Quartierplatz

3. Etappe: Bis ins Jahr 2012

  • Zweiter Fussgängerstreifen über Wehntalerstrasse (bei ZKB/Kronenhof ): Erst wenn dieser Fussgängerstreifen besteht, kann die Unterführung aufgehoben werden.
  • Zehntenhausplatz durch «Platz schaffen» aufwerten.
  • Verstärktes Standortmarketing.
  • Bau eines Dienstleistungsgebäudes auf Bahnhofplatz (S-Bahn-Station).
  • Bushaltestellen beim Bahnhof einrichten.
  • Plafonierung Verkehr Wehntalerstrasse.
  • Neue Verkehrsführung: Beide Richtungen auf der Jonas Furrer-Strasse.

4. Etappe: Bis ins Jahr 2020

  • Tram Affoltern.
  • Allee Wehntalerstrasse.
  • Ladengebäude entlang Zehntenhausstrasse zwischen Riedenhaldenstrasse und In Böden.

Kerngruppe – das Spiel geht weiter

Das Team Tetris wurde nach der Abschlussveranstaltung im Reformierten Kirchgemeindehaus Affoltern im Jahr 2003 aufgelöst. Ungefähr ein halbes Jahr später wurde die Kerngruppe Affoltern gegründet. Diese machte sich zum Ziel, das Projekt Tetris weiterzuverfolgen. Da die Bautätigkeit in Affoltern zu diesem Zeitpunkt in den Startlöchern war, sah sich die Kerngruppe das Quartier als Ganzes an, wobei der Fokus auf der Aufwertung des Zentrums Affoltern blieb. Die Kerngruppe setzte sich von Anfang an aus Vertretern des Quartiervereins, des Gewerbevereins, des Gemeinschaftszentrums Affoltern und der Gemeinwesenarbeit Zürich-Nord zusammen. Ständiger Gast war stets das Amt für Städtebau. Heute sind die folgende Institutionen und Privatpersonen in der Kerngruppe: Pia Meier (Vorsitz, Quartierverein), Kurt Graf (Quartierverein/Zehntenhaus), Dominic Arricale, Peter Anderegg (beide Gewerbeverein), Raymond Kräutli (Gemeinschaftszentrum), René Steiger (Zehntenhaus, Veranstaltungen), Dominique Tschannen (Quartierkoordination Zürich), Enrico von Ah (Neuzuzüger, Genossenschaft), Bruno Käppler (Neuzuzüger), Sabine Birchler (Neuaffoltern/IG Hürst) und Michael Charpié (Amt für Städtebau).

Umgesetzte Projekte

Seit der Gründung der Kerngruppe wurden verschiedene Informationsveranstaltungen und Führungen im Quartier durchgeführt. Zudem konnten folgende Ideen von Tetris seit der Gründung der Kerngruppe umgesetzt werden:

  • Drei Fussgängerstreifen. 
  • Veranstaltungen auf dem Zehntenhausplatz zwecks Belebung: Weihnachtsmarkt, «haarige Sache», Affoltemer Tag.
  • Sporadische Aktionen für Fussgänger auf der Strasse In Böden: AffoltemerTag, Tag der Jugend (Fussballturnier).
  • Verschiebung Quartierwache vom Ifang ins Postgebäude. 
  • Umgestaltung Zehntenhausplatz (Nordseite): mehr Raum für Veranstaltungen. 
  • Aufwertung Bahnhof Affoltern mit Dach, Migrolino, Bänken, Veloabstellplätzen etc. 
  • Stadt kauft Zehntenhaus
  • Strasse In Böden wird in eine Begegnungszone (Tempo 20) umgestaltet (2013)
  • Zehntenhaus (Von Dach Haus) mit Aussenraum: Gestaltung eines Quartierplatzes.

Laufende Projekte

  • Tram Affoltern (ab 2020)
  • Fussgänger- und Velounterführung Blumenfeld (2014/2015)
  • Zentrumsgestaltung

Nicht weiterverfolgte Projekte

  • Die einheitliche Bepflanzung entlang der Zehntenhausstrasse und der Jonas-Furrer Strasse. 
  • Der zweite Fussgängerstreifen über die Wehntalerstrasse (wird vom Kanton blockiert wegen Staugefahr). 
  • Die bestehende Verknüpfung Zehntenhausplatz – In Böden wurde nicht weiter ausgebaut. Es wird abgewartet, was mit der städtischen Wiese hinter dem Zehntenhaus (Von Dach Haus) geschieht. 
  • Nutzung der Unterführung für öffentliche Anlässe: Steht erst zur Diskussion, wenn diese nicht mehr gebraucht wird.
  • Der Verkehr auf der Wehntalerstrasse kann nur durch eine direkte Ausfahrt von der Autobahn nach Oerlikon reduziert werden. Ausfahrt Hagenholz wäre eine Lösung (eventuell vorgesehen mit Einhausung Schwamendingen).

Angepasste Projekte / beerdigte Projekte

  • Bezüglich Standortmarketing wurden verschiedene Anläufe unternommen. Aber auch die Kerngruppe hat sich entschieden, in dieser Hinsicht nur bei Teilprojekten aktiv zu werden. 
  • Dienstleistungsgebäude ist nicht mehr geplant. Dafür Aufwertung des Bahnhofs (siehe oben). 
  • Bezüglich Bushaltestellen halten der 62er, der 37er und der 491er nach Regensdorf bei der S Bahnstation. Eine Bushaltestelle an der Wehntalerstrasse ist nicht geplant. 
  • Ein beidseitiges Befahren der Jonas Furrer-Strasse ist unter den gegebenen Umständen nicht sinnvoll, das heisst nur falls Bahnunterführung Jonas-Furrer-Strasse kommen sollte. 
  • Büro-/Ladengebäude an der Zehntenhausstrasse kommt nicht zustande. 
  • Zusammenarbeit mit der Migros PK hat nicht gefruchtet.

Haltung der Kerngruppe

  • Verkehr/Bahnübergänge: Die Kerngruppe (KG) wünscht, dass flankierende Massnahmen an der Zehntenhausstrasse schnell umgesetzt werden, um den Verkehr zu reduzieren, und nicht erst wenn der Nordring ausgebaut wird. Die KG ist diesbezüglich beim Stadtrat vorstellig geworden. Einengungen Bärenbohlstrasse sind geplant.
  • Zehntenhaus (Von Dach Haus) / In Böden: Die Öffnung des vDH für die Bewohnerschaft Affolterns ist ein wichtiger Bestandteil der Zentrumsentwicklung.
  • Der Wert des vDH für das Quartier/Zentrum ist stark abhängig von der Kopplung des Hauses mit dem Aussenraum / der Wiese. Eine angenehmere Verbindung des Zehntenhausplatzes zum ‚vonDach-Platz’ durch Verbreiterung des entsprechenden Weges wäre zu wünschen.
  • Fussgängerstreifen: Der vierte Fussgängerstreifen sollte realisiert werden – erst dann kann die Unterführung einer anderen Nutzung übergeben oder geschlossen werden.

planung@qvaffoltern.ch